37 Punkte von GN⁺ 2024-06-25 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Eine Einführung in Mikrofeatures, die die User Experience von Blogs verbessern

Sidenotes

  • Eine Funktion, die zusätzliche Informationen bereitstellt, ohne den Haupttext zu stören
  • Ermöglicht Leserinnen und Lesern, zusätzliche Details oder Quellen leicht nachzuschlagen
  • Besonders beeindruckend ist die Nutzung von Sidenotes bei Gwern. Seine Texte verwenden sehr viele Sidenotes und liefern zusätzliche Informationen, ohne den Fluss des Hauptinhalts zu unterbrechen.
  • Mit Sidenotes lassen sich Anmerkungen leicht referenzieren, ohne bis ans Seitenende zu scrollen.
  • Verschiedene Ansätze, inspiriert von Tufte CSS, sind zu sehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Ein Inhaltsverzeichnis zeigt die Hauptthemen eines Artikels auf einen Blick und ermöglicht es, leicht zum gewünschten Abschnitt zu springen.
  • Statische Site-Generatoren (z. B. Hugo) können Inhaltsverzeichnisse automatisch erzeugen.
  • Lars Hupels Website bietet ein Inhaltsverzeichnis innerhalb einer Serie und erleichtert so die Navigation.
Bonus: Anzeige des Seitenfortschritts
  • Eine Fortschrittsleiste zeigt visuell, an welcher Stelle der Seite sich die Lesenden befinden.
  • Bei Quanta Magazine ist eine solche Funktion zu sehen.
  • Über das Tutorial von CSS Tricks lässt sich lernen, wie man sie umsetzt.

Einfach verlinkbare Überschriften

  • Mithilfe der IDs von HTML-Elementen lassen sich bestimmte Abschnitte einer Seite verlinken.
  • Da sie für Nutzerinnen und Nutzer nicht sichtbar sind, kann jedes Element in einen Link verwandelt werden, um es leicht referenzierbar zu machen.
  • In der Hugo-Dokumentation ist eine solche Funktion zu sehen.

Gruppierung von Beiträgen in Serien

  • Wenn man ausführlich über mehrere Themen schreiben möchte, lassen sich Beiträge in Serien aufteilen, um sie für Leserinnen und Leser leichter zugänglich zu machen.
  • Man kann automatisch „Weiter“- und „Zurück“-Buttons hinzufügen oder einen Navigations-Hub erzeugen.
  • Im Blog der Programmiersprache Chapel ist eine solche Funktion zu sehen.

Dialogische Artikel

  • Artikel in Dialogform machen Texte interessanter und leichter verständlich, indem sie aus Sicht der Lesenden Fragen stellen und Bedenken aus einer weniger erfahrenen Perspektive ausdrücken.
  • Auf Xe Iasos Website und bei Faster than Lime werden dialogische Artikel häufig eingesetzt.

Kennzeichnung der Herkunft von Codeblöcken

  • Beim Schreiben von Code können Dateiname und Zeilennummern am Codeblock angezeigt werden, damit Leserinnen und Leser ihn leichter verstehen.
  • Beispiel: Crafting Interpreters
Bonus: Codeblöcke mit anklickbaren Links

Kennzeichnung externer Links

  • Links zu externen Domains werden mit einem kleinen Symbol gekennzeichnet.
  • Bei James’ Coffee Blog ☕ ist eine solche Funktion zu sehen.
Bonus: Unterschiedliche Marker für verschiedene Ziele
  • Gwerns Website ändert die Symbole je nach Ziel des Links.
  • Beispiel: Wikipedia-Links erhalten ein „W“, Links zu Haskell.org ein Lambda-Symbol.
Bonus: Linkvorschau
  • Wenn beim Überfahren eines Links mit der Maus eine Vorschau der Seite angezeigt wird, kann man den Inhalt schon vor dem Anklicken ansehen.
  • Auf Gwerns Website ist eine solche Funktion zu sehen.

RSS-Feed

  • RSS ist ein Feed-Standard, mit dem Websites Updates veröffentlichen können.
  • Er ermöglicht es Leserinnen und Lesern, Aktualisierungen zu erhalten, ohne die Website direkt besuchen zu müssen.

Links zu anderen Websites

  • Durch das Einfügen von Links zu Beiträgen aus anderen Blogs oder Websites lässt sich verwandter Inhalt hervorheben.
  • In Drew DeVaults Blog ist eine solche Funktion zu sehen.

Fazit

  • Solche Mikrofeatures können eine Website nützlicher und attraktiver machen
  • Es scheint eine gute Idee zu sein, solche Funktionen in die eigene Website zu integrieren.

2 Kommentare

 
tsboard 2024-06-26

Ich war gerade dabei, meinen eigenen Blog zu erstellen, daher sind solche nützlichen Neuigkeiten genau richtig, danke haha

 
GN⁺ 2024-06-25
Hacker-News-Kommentare
  • Einige Vorschläge sind gut, aber der Fortschrittsbalken ist zu ablenkend und unnötig. Es gibt bereits eine Scrollleiste, daher braucht es keine zusätzliche.
  • Link-Dekorationen sind nicht nötig. Der Browser zeigt bereits gut an, wohin ein Link führt. Auch Preview-Pop-ups sind unnötige Störelemente.
  • Es ist gut, im Blog einen einseitigen Index aller Beiträge zu implementieren. So kann man die Titel auf einen Blick sehen, und die Suche wird einfacher.
  • Es freut mich, dass das Thema Bloggen es auf Hacker News geschafft hat. Der Blogging-Dienst, an dem ich arbeite, konzentriert sich auf Minimalismus. Ich möchte das Problem lösen, dass ASCII-Art auf Android nicht korrekt dargestellt wird.
  • Mir gefallen mehrere dieser „Mikro-Features“. Ich bevorzuge Funktionen, die kein JavaScript erfordern. Ich implementiere verschiedene Mikro-Features in meinem Blog.
  • Ich bevorzuge es, bei Beiträgen das vollständige Datum anzugeben. Bei technischen Inhalten ist es wichtig zu wissen, wann sie geschrieben wurden.
  • Ich mag Erklärungen im Dialogformat nicht. Es ist besser, sie in separaten Absätzen darzustellen.
  • Ich stimme der Link-Vorschau-Funktion nicht zu. Aus Datenschutzgründen prüfe ich die URL lieber, bevor ich auf einen Link klicke.
  • RSS sollte kein „Mikro“-Feature sein, sondern ein Kern-Feature.
  • Gwerns Website versucht zu viele Funktionen auf einmal und macht dadurch den Browser langsam. Besonders auf Mobilgeräten ist das Problem gravierend.
  • Ein Inhaltsverzeichnis sollte im Webbrowser implementiert werden. Seitenfortschritt, verlinkbare Überschriften, Link-Vorschauen und Ähnliches sollten ebenfalls vom Browser übernommen werden. Der Autor eines Dokuments muss weder Schriftarten noch Farben festlegen.