- Eine Einführung in Mikrofeatures, die die User Experience von Blogs verbessern
Sidenotes
- Eine Funktion, die zusätzliche Informationen bereitstellt, ohne den Haupttext zu stören
- Ermöglicht Leserinnen und Lesern, zusätzliche Details oder Quellen leicht nachzuschlagen
- Besonders beeindruckend ist die Nutzung von Sidenotes bei Gwern. Seine Texte verwenden sehr viele Sidenotes und liefern zusätzliche Informationen, ohne den Fluss des Hauptinhalts zu unterbrechen.
- Mit Sidenotes lassen sich Anmerkungen leicht referenzieren, ohne bis ans Seitenende zu scrollen.
- Verschiedene Ansätze, inspiriert von Tufte CSS, sind zu sehen.
Inhaltsverzeichnis
- Ein Inhaltsverzeichnis zeigt die Hauptthemen eines Artikels auf einen Blick und ermöglicht es, leicht zum gewünschten Abschnitt zu springen.
- Statische Site-Generatoren (z. B. Hugo) können Inhaltsverzeichnisse automatisch erzeugen.
- Lars Hupels Website bietet ein Inhaltsverzeichnis innerhalb einer Serie und erleichtert so die Navigation.
Bonus: Anzeige des Seitenfortschritts
- Eine Fortschrittsleiste zeigt visuell, an welcher Stelle der Seite sich die Lesenden befinden.
- Bei Quanta Magazine ist eine solche Funktion zu sehen.
- Über das Tutorial von CSS Tricks lässt sich lernen, wie man sie umsetzt.
Einfach verlinkbare Überschriften
- Mithilfe der IDs von HTML-Elementen lassen sich bestimmte Abschnitte einer Seite verlinken.
- Da sie für Nutzerinnen und Nutzer nicht sichtbar sind, kann jedes Element in einen Link verwandelt werden, um es leicht referenzierbar zu machen.
- In der Hugo-Dokumentation ist eine solche Funktion zu sehen.
Gruppierung von Beiträgen in Serien
- Wenn man ausführlich über mehrere Themen schreiben möchte, lassen sich Beiträge in Serien aufteilen, um sie für Leserinnen und Leser leichter zugänglich zu machen.
- Man kann automatisch „Weiter“- und „Zurück“-Buttons hinzufügen oder einen Navigations-Hub erzeugen.
- Im Blog der Programmiersprache Chapel ist eine solche Funktion zu sehen.
Dialogische Artikel
- Artikel in Dialogform machen Texte interessanter und leichter verständlich, indem sie aus Sicht der Lesenden Fragen stellen und Bedenken aus einer weniger erfahrenen Perspektive ausdrücken.
- Auf Xe Iasos Website und bei Faster than Lime werden dialogische Artikel häufig eingesetzt.
Kennzeichnung der Herkunft von Codeblöcken
- Beim Schreiben von Code können Dateiname und Zeilennummern am Codeblock angezeigt werden, damit Leserinnen und Leser ihn leichter verstehen.
- Beispiel: Crafting Interpreters
Bonus: Codeblöcke mit anklickbaren Links
Kennzeichnung externer Links
- Links zu externen Domains werden mit einem kleinen Symbol gekennzeichnet.
- Bei James’ Coffee Blog ☕ ist eine solche Funktion zu sehen.
Bonus: Unterschiedliche Marker für verschiedene Ziele
- Gwerns Website ändert die Symbole je nach Ziel des Links.
- Beispiel: Wikipedia-Links erhalten ein „W“, Links zu Haskell.org ein Lambda-Symbol.
Bonus: Linkvorschau
- Wenn beim Überfahren eines Links mit der Maus eine Vorschau der Seite angezeigt wird, kann man den Inhalt schon vor dem Anklicken ansehen.
- Auf Gwerns Website ist eine solche Funktion zu sehen.
RSS-Feed
- RSS ist ein Feed-Standard, mit dem Websites Updates veröffentlichen können.
- Er ermöglicht es Leserinnen und Lesern, Aktualisierungen zu erhalten, ohne die Website direkt besuchen zu müssen.
Links zu anderen Websites
- Durch das Einfügen von Links zu Beiträgen aus anderen Blogs oder Websites lässt sich verwandter Inhalt hervorheben.
- In Drew DeVaults Blog ist eine solche Funktion zu sehen.
Fazit
- Solche Mikrofeatures können eine Website nützlicher und attraktiver machen
- Es scheint eine gute Idee zu sein, solche Funktionen in die eigene Website zu integrieren.
2 Kommentare
Ich war gerade dabei, meinen eigenen Blog zu erstellen, daher sind solche nützlichen Neuigkeiten genau richtig, danke haha
Hacker-News-Kommentare