1 Punkte von jufufu 4 시간 전 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Ich bin ein Otaku, also muss ich ziemlich beschäftigt leben.
Wenn es neue Infos zu Künstlern gibt, die ich mag, oder zu Spielen, die ich gerade spiele, will ich alles mitbekommen.
Zum Glück gibt es inzwischen viele Discord-Feed-Bots, sodass es praktisch ist, solche Dinge in einem einzigen Discord-Kanal zusammenzuführen und dort gesammelt zu empfangen.
Das Problem waren Foren und Websites – oder auch Seiten mit 3D-Fananimationsvideos.
Von Fan-Content-Webforen bis zu allerlei unabhängigen Forenseiten.
Wenn solche Seiten wie Naver Blog RSS unterstützen, kann man immerhin noch irgendwie damit arbeiten,
aber bei Arcaive und ähnlichen Seiten wusste ich nicht einmal, wie ich die Inhalte abrufen sollte.
Deshalb habe ich sie bisher einfach als Lesezeichen gespeichert und jeden Tag einzeln besucht.
So nach dem Motto: einzeln nachsehen, ob neue Bilder meines Lieblings erschienen sind.
Da es ungefähr 140 solcher Seiten waren, wurde das Hobby irgendwann zur Arbeit.
Allein dafür, jeden Tag alle Foren abzuklappern, gingen locker 30 Minuten drauf.
Dabei ist das wertvolle Zeit, in der ich noch eine Anime-Folge schauen oder ein bisschen in einer Visual Novel weiterspielen könnte – und ich wollte sie nicht weiter jeden Tag so verschwenden.
Also habe ich eine Chrome-Erweiterung gebaut, die Änderungen auf Websites automatisch verfolgt.
Einfach war das nicht.
Ich musste nämlich herausfinden, welcher Bereich überhaupt den eigentlichen Beitrag enthält.
Zum Glück nutze ich normalerweise einen Werbeblocker, und solche Programme haben eine Funktion, mit der man bestimmte Elemente über die DOM-Struktur angeben und blockieren kann.
Ich dachte mir: Wenn ich damit nur den Bereich identifizieren kann, in dem Beiträge erscheinen, müsste das reichen.
Hier kam die zweite Hürde. DOM-Selektoren wurden viel zu lang und zu fein abgestimmt, sodass sich mit jedem neuen Beitrag die bisherige DOM-Struktur und sogar das URL-Schema komplett änderten.
Ich brauchte die Fähigkeit, in langen DOM-Strukturen klar zwischen bedeutungsvollen und bedeutungslosen Teilen zu unterscheiden.
Dazu kamen noch unzählige weitere Probleme, etwa Shadow DOM oder falsch erkannte Stilnamen aus CSS, und ich habe beim Beheben davon ordentlich geschwitzt.
Nach mehreren Tagen Herumprobieren war schließlich eine fertige Version da.
Als es fertig war, dachte ich mir: Wahrscheinlich gibt es auch hier auf GeekNews viele Leute außer mir, die Änderungen auf Hunderten von Websites verfolgen müssen, selbst wenn sie keine Otakus sind – deshalb teile ich es hier.
Ich habe inzwischen auch die Veröffentlichung im Chrome Web Store beantragt, aber ich weiß nicht, was daraus wird. Ich habe ChatGPT jedenfalls gebeten, mir dafür möglichst plausibel klingende Begründungen zu liefern (?)
Na ja, wenn es nicht klappt, kann man es eben im Entwicklermodus verwenden!
Ich freue mich über viele Stars und Feedback.

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