1 Punkte von GN⁺ 2024-06-19 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Vorstellung eines neuen RISC-V-Mainboards

DeepComputings RISC-V-Mainboard

  • DeepComputing hat das erste Partner-Entwicklungs-Mainboard mit einem RISC-V-Prozessor entwickelt.
  • Dieses Mainboard soll im Framework Laptop 13 eingesetzt und auf dem RISC-V Summit Europe vorgeführt werden.

Philosophische Übereinstimmung von RISC-V und Framework

  • RISC-V und Framework glauben beide an die Stärke eines offenen Ökosystems.
  • RISC-V ist eine vollständig offene Befehlssatzarchitektur (ISA), die jeder erweitern und nutzen kann.
  • x86 und ARM sind ISAs, die jeweils Intel und Arm Holdings gehören; für ihre Nutzung müssen Lizenzgebühren gezahlt werden.

Technische Merkmale von RISC-V

  • Der grundlegende Befehlssatz von RISC-V ist einfach und effizient.
  • Verschiedene Erweiterungen ermöglichen hohe Leistung und spezielle Berechnungen.
  • DeepComputings RISC-V-Mainboard verwendet den JH7110-Prozessor von StarFive und enthält vier U74-RISC-V-Kerne von SiFive.

Ein Mainboard für Entwickler und Hobbyisten

  • Diese Mainboard-Generation richtet sich in erster Linie an Entwickler, Hobbyisten und Experimentierfreudige.
  • Im Vergleich zu Intel- und AMD-basierten Mainboards sind Peripherieausstattung und Leistung noch nicht konkurrenzfähig.
  • Der Speicher ist verlötet, als Speichermedien dienen MicroSD-Karten und eMMC.

Weitere Updates

  • Die Open-Source-CAD-Dateien des Framework Laptop 13 werden geteilt, um die Entwicklung von Skins, Gehäusen und Zubehör zu ermöglichen.
  • Factory-Seconds-Systeme mit britisch-englischer und deutscher Tastatur werden angeboten, um einen günstigeren Einstieg in das Ökosystem zu ermöglichen.

Meinung von GN⁺

  • Vorteile von RISC-V: RISC-V ist eine offene Architektur, die von jedem frei genutzt werden kann, was Innovation und Erweiterung erleichtert.
  • Vorteilhaft für Entwickler: Für Entwickler und Hobbyisten kann dies eine gute Gelegenheit sein, neue Technologien zu erproben und zu erlernen.
  • Leistungsgrenzen: Die aktuelle Mainboard-Generation kann bei der Leistung nur schwer mit Intel- und AMD-basierten Produkten konkurrieren.
  • Open-Source-Ökosystem: Die Bereitstellung von Open-Source-CAD-Dateien kann die Entwicklung individuell angepassten Zubehörs fördern.
  • Zukunftspotenzial: Mit der Weiterentwicklung der RISC-V-Technologie ist ein Einsatz in mehr Verbraucherprodukten möglich.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-06-19
Hacker-News-Kommentare
  • Es wäre wünschenswert, wenn SBC-Hersteller statt auf die bisherige Laptop-Form auf modulare Ansätze umsteigen würden. Bisherige Laptops waren ineffizient, weil selbst bei der Nutzung leistungsschwacher SBCs das teure Display und die Tastatur den Preis hochgetrieben haben.
  • Es wäre noch besser, wenn das neue Board auch eigenständig betrieben werden könnte. Open-Source-CAD-Dateien wären ebenfalls wünschenswert.
  • Es handelt sich um ein RISC-V-SBC mit JH7110 und microSD und ähnelt damit bestehenden günstigen SBCs. Die Idee eines RISC-V-Laptops ist interessant, dürfte aber nicht viele neue Funktionen bieten.
  • Für Entwicklungszwecke bietet es keinen besonderen Vorteil gegenüber bestehenden SBCs oder VMs. Das RISC-V-Laptop von DeepCompute könnte leistungsfähiger sein.
  • Es ist positiv, dass verschiedene Komponenten für die Framework-Plattform entwickelt werden. Dieses Produkt könnte nur für eine bestimmte Nutzergruppe nützlich sein, bietet aber verschiedene Optionen.
  • Wenn es günstig ist, würde ich es für Testzwecke kaufen. Es lässt sich leicht austauschen und kann, wenn es nicht in Laptop-Form genutzt wird, in ein gedrucktes Gehäuse eingebaut werden.
  • Den Fotos nach zu urteilen gibt es keinen M.2-Slot, sondern einen microSD-Slot und einen Slot für eine WLAN-Karte. Für den JH7110 gibt es einen großen Lüfter und eine Kühlvorrichtung.
  • Der DC-ROMA-Akku hat 48 Wh und ist damit nicht besonders groß im Vergleich zu Frameworks Optionen mit 61 Wh und 55 Wh. Die Akkulaufzeit dürfte ähnlich sein.
  • Das erste von einem Partner entwickelte Mainboard für Framework ist ein großer Erfolg.
  • Es gibt langfristiges Interesse an RISC-V, aber in naher Zukunft wird auch ein Board mit Snapdragon X Elite erwartet.
  • Als Framework-13-Nutzer freue ich mich auf einen Wechsel zu RISC-V. Auch bei geringerer Leistung wäre ich bereit, dafür zu zahlen.
  • Es ist gut, dass sich ein neues Board in ein bestehendes Framework 13 einsetzen lässt.
  • Dieses Board ist in erster Linie für Entwickler, Hobbyisten und Experimentierfreudige gedacht. Bei Leistung und Akkulaufzeit konkurriert es nicht mit Boards von Intel oder AMD.
  • Es ist wichtig, dass dem Framework-Laptop Mainboards von Drittanbietern hinzugefügt werden. Auch Raspberry Pi könnte ein ARM-Board entwickeln und die Plattform so bekannter machen.
  • Es gibt praktische Zweifel daran, was sich mit einem RISC-V-Board tun lässt. Derzeit könnte viel Software noch nicht kompatibel sein.