- Das ehemalige OpenAI-Vorstandsmitglied Helen Toner hat die Gründe für die Entlassung von Sam Altman offengelegt
- Toner behauptet, Altman habe den Vorstand mehrfach belogen und Informationen zurückgehalten
- So habe er den Vorstand etwa nicht über den Start von ChatGPT informiert; der Vorstand habe davon erst über Twitter erfahren
Zurückgehaltene Informationen und Vertrauensproblem
- Toner behauptet, Altman habe den Vorstand nicht über die Eigentümerstruktur des Unternehmens informiert
- Altman habe den OpenAI Startup Fund besessen, zugleich aber behauptet, als unabhängiges Vorstandsmitglied kein finanzielles Interesse zu haben
- Dadurch habe der Vorstand das Vertrauen in Altman verloren und seine Entlassung ernsthaft diskutiert
Sicherheitsprozesse und psychischer Missbrauch
- Toner behauptet, Altman habe unzutreffende Informationen über die offiziellen Sicherheitsprozesse von OpenAI geliefert
- Dadurch sei es für den Vorstand schwierig gewesen zu verstehen, ob die Sicherheitsmaßnahmen ausreichend waren
- Zwei Führungskräfte hätten dem Vorstand von psychischem Missbrauch durch Altman berichtet, woraufhin man zu dem Schluss gekommen sei, dass er nicht die richtige Person sei, um AGI anzuführen
Entlassung und Rückkehr
- Laut Toner habe Altman angekündigt, im Fall einer Entlassung alle Mittel einzusetzen, um sie zu verhindern
- Außerdem soll Altman andere Vorstandsmitglieder belogen haben, um Toner aus dem Vorstand zu drängen
- Letztlich wurde Altman entlassen, kehrte jedoch schon nach weniger als einer Woche als CEO zurück, nachdem Mitarbeitende mit Kündigung gedroht hatten und die Möglichkeit im Raum stand, dass Microsoft Altmans Team direkt einstellen könnte
- Toner trat weniger als zwei Wochen nach Altmans Rückkehr aus dem Vorstand zurück
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