1 Punkte von GN⁺ 2024-04-09 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ab heute wird das neue Find My Device ausgehend von den USA und Kanada für Android-Geräte weltweit eingeführt
    • Es hilft dabei, verlorene Android-Geräte und andere persönliche Gegenstände leicht zu finden
  • Über ein neues Crowdsourcing-Netzwerk aus mehr als 1 Milliarde Android-Geräten kann Find My Device dabei helfen, verlorene Android-Geräte und Alltagsgegenstände schnell und sicher zu finden
  • Es gibt 5 Möglichkeiten, das auszuprobieren

1. Offline-Geräte finden

  • Kompatible Android-Smartphones und -Tablets lassen sich in der App durch Klingeln oder über die Kartenansicht finden. Das funktioniert auch offline
  • Dank spezieller Pixel-Hardware können Besitzer eines Pixel 8 oder 8 Pro ihre Geräte sogar dann finden, wenn sie ausgeschaltet sind oder der Akku leer ist

2. Alltagsgegenstände mit kompatiblen Bluetooth-Tags verfolgen

  • Ab Mai lassen sich in der Find My Device-App Bluetooth-Tracker-Tags von Chipolo und Pebblebee nutzen, um Schlüssel, Geldbörsen, Koffer und andere Alltagsgegenstände zu finden
  • Diese speziell für das Find My Device-Netzwerk entwickelten Tags werden mit Warnungen vor unbekannten Trackern kompatibel sein, um sowohl auf Android als auch auf iOS vor unerwünschtem Tracking zu schützen
  • Später in diesem Jahr sollen weitere Bluetooth-Tags von eufy, Jio, Motorola und anderen folgen

3. Gegenstände in der Nähe finden

  • Oft liegt das Gesuchte direkt vor einem
  • Wenn sich das verlorene Gerät in der Nähe befindet, aber Hilfe bei der genauen Ortung benötigt wird, erscheint die Schaltfläche "Find nearby", die präzise zeigt, wo sich das Gerät versteckt
  • Sobald Bluetooth-Tags im Mai verfügbar sind, lässt sich diese Funktion auch nutzen, um Alltagsgegenstände wie Geldbörsen oder Schlüssel zu finden

4. Geräte zu Hause mit Nest präzise finden

  • In den meisten Fällen gehen Alltagsgegenstände wie Schlüssel oder Smartphones direkt zu Hause verloren
  • Die Find My Device-App zeigt nun an, wie nah sich ein verlorenes Gerät an einem Nest-Gerät im Zuhause befindet, und bietet damit einen praktischen Orientierungspunkt

5. Zubehör mit Freunden und Familie teilen

  • Zubehör lässt sich teilen, sodass alle es in der App sehen können
  • Zum Beispiel kann man den Hausschlüssel mit Mitbewohnern, die TV-Fernbedienung mit Freunden oder den Koffer mit Reisebegleitern teilen, damit sich bei Verlust Aufgaben leicht aufteilen und lösen lassen
  • Find My Device wurde von Grund auf mit Blick auf Sicherheit und Datenschutz entwickelt
  • Mehrere integrierte Schutzmechanismen im Find My Device-Netzwerk sorgen für die Sicherheit der Nutzer und schützen persönliche Daten, während gleichzeitig die Kontrolle über mit dem Netzwerk verbundene Geräte erhalten bleibt. Dazu gehören die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Standortdaten und aggregierte Standortberichte von Geräten. Letztere sind eine erstmals eingeführte Sicherheitsfunktion, die verhindert, dass anhand unerwünschten Trackings auf Zuhause oder persönliche Aufenthaltsorte zurückgeschlossen werden kann
  • Das neue Find My Device funktioniert auf Geräten mit Android 9 oder höher
  • Außerdem wird ein Software-Update für Kopfhörer von JBL, Sony und anderen erwartet. Diese sollen dem Find My Device-Netzwerk bald beitreten.

Meinung von GN⁺

  • Find My Device wirkt wie eine Funktion ähnlich Apples Find My; offenbar unterstützt Google so etwas nun erst jetzt nativ. Tatsächlich kommt eine solche Funktion eher spät
  • Es gab zwar bereits die Google-App Find My Device, doch damit ließen sich nur die eigenen Android-Geräte finden, die mit dem Google-Konto angemeldet waren. Nun wird der Umfang durch die Unterstützung von Bluetooth-Tags erweitert
  • Für das Auffinden von Bluetooth-Tags gibt es bereits Lösungen auf dem Markt, etwa Apples AirTag oder Samsungs Galaxy SmartTag. Google scheint statt eines eigenen Bluetooth-Tags eine Strategie der Zusammenarbeit mit Drittanbietern wie Chipolo und Pebblebee gewählt zu haben
  • Da diese Art von Tracking-Technologie Datenschutzbedenken auslösen kann, scheint Google auch auf Sicherheit und Datenschutz geachtet zu haben. Konkrete Details dazu wurden bislang jedoch nicht bekannt gegeben
  • Offenbar wird der Dienst in Korea noch nicht unterstützt, und anfangs dürfte er sich auf Googles eigene Geräte wie die Pixel-Serie konzentrieren. Wie aktiv Geräte anderer Hersteller unterstützt werden, bleibt offen

1 Kommentare

 
xguru 2024-04-09

GN⁺ hat sein LLM von GPT4 auf Claude umgestellt, und der Meinungsbereich sieht deutlich besser aus.
Im Artikelinhalt wurde Korea offenbar nicht erwähnt, daher wurde sogar ausdrücklich angegeben, dass es dort nicht unterstützt wird.