Es wurde bekannt, dass Avast Antivirus Websuchen, Klicks, Kaufdaten usw. an Unternehmen verkauft hat
(vice.com)Dies wurde durch geleakte Dokumente von Jumpshot, einer Tochtergesellschaft von Avast, bekannt; zu den Käufern gehören Google, MS, Home Depot, Pepsi, Sephora und McKinsey.
Einige zahlten mehrere Millionen Dollar für den Kauf des "All Clicks Feed", mit dem sich detailliert nachvollziehen lässt, auf welche Websites Nutzer geklickt haben.
Avast hat 430 Millionen monatliche Nutzer, und Jumpshot verfügt über Daten von mehr als 100 Millionen Geräten.
Den gesammelten Daten zufolge sind zwar keine personenbezogenen Identifikationsdaten wie Nutzernamen enthalten, aber es soll dennoch möglich sein, alles zu erkennen: Google-Suchen, Standorte und GPS-Koordinaten aus Google Maps, welche Unternehmensseiten auf LinkedIn besucht wurden, welche YouTube-Videos angesehen wurden, welche Erotik-Websites besucht wurden sowie wonach gesucht und was angesehen wurde.
4 Kommentare
Früher gab es bei Avast schon Kontroversen um den Datenschutz, offenbar ist jetzt schon wieder etwas passiert.
Es hieß schon, dass die Browser-Erweiterung von Avast wie Spyware arbeitet — offenbar haben sie damit auch noch Geld verdient, indem sie sensible Informationen verkauft haben.
https://de.news.hada.io/topic?id=1023
Safari/Firefox wurde zwar alles entfernt, aber im Chrome Store ist die Avast-Erweiterung offenbar noch immer vorhanden.
Offenbar ist Googles nachlässiger Umgang mit der Verwaltung von Marktplätzen nicht nur im Play Store ein Problem.