21 Punkte von xguru 2024-03-04 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Bisher war nur der Client Open Source, jetzt wurde auch der Server als Open Source veröffentlicht
  • Monorepo enthält den Server sowie alle Produkte und Clients (iOS/Android/Web/Linux/Mac/Windows)
    • Ente Photos: Alternative zu Google Fotos/Apple Fotos
    • Ente Auth: 2FA-Authenticator (Alternative zu Authy)
  • Bietet im Gegensatz zu Google Fotos E2E-verschlüsselte Foto-Backups und Synchronisierung
  • Erstellt Momente auf Basis von Ort/Standort/Inhalt
  • Funktionen zum Teilen von Fotos/Alben mit Freunden/Familie
  • Leistungsstarke Import-/Export-Funktionen
  • Edge Machine Learning: semantische Suche mit CLIP-Modell und GGML usw.
  • Alle Ente-Design-Ressourcen ebenfalls in Figma veröffentlicht

3 Kommentare

 
kuroneko 2024-03-04

Oh ... ich hatte einmal verzweifelt nach einer E2E-Galerie gesucht, die ich auf einem NAS installieren kann, aber damals war der Server nicht Open Source, deshalb hatte ich Ente aufgegeben ...

Endlich gibt es nun ein richtiges, vollständig Open-Source-E2E-Galerieprodukt. +_+
Das werde ich sofort ausprobieren.

 
xguru 2024-03-04

Hacker-News-Kommentare

  • Der CEO von Ente kündigte an, den Server-Quellcode als Open Source freigegeben zu haben. Dadurch landete das Projekt auf der Startseite von Hacker News, und das Unternehmen wächst weiter. Auf Basis von Nutzerfeedback wurden Krypto-Audits durchgeführt, die Replikationsstrategie offengelegt und angefragte Funktionen wie Familienpläne, kollaborative Alben und Links hinzugefügt. Außerdem gibt es Fortschritte bei Edge ML, und es wurde eine CLI entwickelt, mit der sich Daten schrittweise exportieren lassen. Das Unternehmen ist insgesamt reifer geworden und hat neben dem Quellcode auch die Figma-Design-Dateien veröffentlicht. Feedback und Fragen sind willkommen.
  • Ein Nutzer findet die UI großartig, konnte aber keine Informationen zum Self-Hosting finden und entdeckte stattdessen einen Feature-Request dazu in den GitHub-Issues. Derzeit nutzt er Immich und ist zufrieden, über ein Reddit-AMA des CEO erfahren zu haben, dass Self-Hosting ein langfristiges Ziel ist.
  • Ein anderer Nutzer beschreibt den Wechsel von Authy zu Ente Auth und lobt, dass Ente Auth Import und Export unterstützt und man Desktop-seitig 2FA-Codes einsehen kann, ohne das Telefon berühren zu müssen. Das Hauptprodukt brauche er zwar nicht, aber Ente baue erstaunlich gute Software.
  • Ein weiterer Nutzer ist verwirrt über das Fehlen von Gruppen-Zugriff. Er brauche einen Bereich, um Fotos mit Familie oder Freunden zu verwalten, sieht diesen Anwendungsfall aber in der Software nicht abgebildet. Genannt werden Funktionen wie Zusammenarbeit oder das Hochladen von Fotos für Events.
  • Ein Nutzer fragt, ob es unter iOS Hintergrundsynchronisierung gibt. Es gebe viele Alternativen zu Apple Photos, aber bei den meisten müsse die App geöffnet bleiben, damit synchronisiert wird. Wenn sich Fotos zuverlässig auf einem Remote-Server speichern und bei Bedarf vom Smartphone aus abrufen ließen, wäre er bereit, statt an Apple für so eine App zu bezahlen.
  • Ein Nutzer lobt Entes lokalen ML-Ansatz, merkt aber an, dass es hilfreich wäre, einen anderen Begriff zu haben, um zwischen Edge auf dem Gerät des Nutzers und Edge auf Cloud-Servern in der Nähe des Nutzers zu unterscheiden.
  • Ein Nutzer äußert die Sorge, dass neue gehostete Fotodienste am Ende wie Picturelife scheitern oder übernommen werden und dann Dienst oder Funktionen beschnitten werden. Dass Ente sich künftig in Richtung einer Self-Hosting-Option entwickeln könnte, findet er positiv. Er habe den Hosting-Dienst zwar nicht ausprobiert, meint aber, eine Garantie für den Export der Metadaten könnte ein wichtiger Faktor sein, um Nutzer zu gewinnen.
  • Ein Nutzer, der seit mehr als einem Jahr Ente-Kunde ist, sagt, er habe 30K Fotos problemlos von Google Photos migriert und sei mit dem Produkt sehr zufrieden. Anfangs hätten einige Funktionen gefehlt, etwa ein leistungsfähiger Editor, Teilen, Zusammenarbeit und Suche, aber die Mobile- und Desktop-Apps hätten sich stark verbessert und würden sich weiterentwickeln. Google Photos vermisse er inzwischen nicht mehr.
  • Ein Nutzer behauptet, die beste Entscheidung sei der Kauf eines Synology-Systems und das lokale Speichern von allem. Das biete erweiterbaren Speicher ohne Abo-Gebühren und vollständige Privatsphäre. Wenn man ohnehin langfristig abonnieren würde, seien die Zusatzkosten den Aufwand zu 100 % wert.
  • Ein Nutzer sagt, ein Open-Source-Stack ergebe bei Produkten für Programmierer Sinn, verstehe aber Entes Geschäftsmodell nicht. Er fragt sich, was den im Vergleich zu Dropbox viermal höheren Preis rechtfertigt. Die Schnittmenge aus Menschen, denen Open Source wichtig ist und die Foto-Backups wollen, erscheine ihm sehr klein. Selbst wenn Dropbox problematisch würde und man zu einem anderen Anbieter wechseln müsste, sei das kein großes Problem. Theoretisch könne man Self-Hosting betreiben, aber den meisten Menschen würden dafür die technischen Fähigkeiten fehlen.