- Schnelles und modernes Tool zur Fotoverwaltung
Datenschutz an erster Stelle
- Die Daten sollten dem Nutzer gehören.
- Memories ist eine Self-Hosting-App, bei der Fotos in der eigenen Nextcloud-Instanz statt auf den Servern anderer gespeichert werden.
- Daten können mit einem geheimen Schlüssel verschlüsselt werden.
- Vollständig kostenlos und Open Source.
Automatischer Upload
- Fotos und Videos können über die mobile Nextcloud-App auf Android und iOS automatisch auf den Nextcloud-Server hochgeladen werden.
- Beim Upload werden die EXIF-Metadaten der Fotos automatisch extrahiert.
Foto-Timeline
- Wenn man Erinnerungen aus der Vergangenheit wieder aufleben lassen möchte, bietet Memories eine vertraute Timeline-Ansicht.
- Auch bei Hunderttausenden von Fotos kann man in der Timeline sofort zu einem bestimmten Zeitpunkt springen.
Alben
- Zum Organisieren von Fotos können Alben erstellt werden.
- Alben können mit anderen Nextcloud-Nutzern geteilt werden.
- Mehrere Nutzer auf demselben Nextcloud-Server können gemeinsam Alben erstellen und daran zusammenarbeiten.
Automatisches Tagging
- Integration mit den Apps Recognize und Face Recognition, die mithilfe von KI automatisch Keywords und Gesichter in Fotos taggen.
- Tags und Gesichter können Fotos auch manuell zugewiesen werden, um die Bibliothek zu verwalten.
Metadaten bearbeiten
- Die EXIF-Metadaten von Fotos können bearbeitet werden, darunter Titel, Beschreibung, GPS-Position, Datum und Uhrzeit, Tags usw.
- Die Metadaten mehrerer Fotos lassen sich gleichzeitig bearbeiten.
Video-Transkodierung
- Wird mit einem On-Demand-Video-Transcoder geliefert, um verschiedene Videoformate und adaptives Streaming zu unterstützen.
- Der Transkodierungsprozess kann mit VA-API- oder NVENC-Hardwarebeschleunigung beschleunigt werden.
Karte der Fotos
- Über die Kartenansicht lassen sich Reisen rund um die Welt vergrößert betrachten.
- GPS-Daten werden automatisch aus den Fotos extrahiert und auf der Karte angezeigt.
- Mit präzisem Reverse Geocoding lassen sich alle Fotos eines bestimmten Orts finden.
Schnell und bewährt
- Entwickelt und optimiert mit Blick auf die Verarbeitung großer Fotobibliotheken.
- Läuft auch auf bescheidener Hardware wie dem Raspberry Pi.
- Baut auf der bewährten Nextcloud-Plattform auf, die von Tausenden Organisationen weltweit genutzt wird.
Kein Lock-in
- Die meisten Metadaten werden im EXIF-Header der Fotos gespeichert, sodass ein Wechsel zu anderen Lösungen einfach möglich ist.
- Organisiert mit der bestehenden Dateisystemstruktur, ohne in ein spezialisiertes Format konvertiert zu werden.
Meinung von GN⁺
- Memories ist eine Self-Hosting-Lösung zur Fotoverwaltung, die großen Wert auf Dateneigentum und Privatsphäre legt und auf der Nextcloud-Infrastruktur basiert. Das bedeutet, dass Nutzer die vollständige Kontrolle über ihre Daten behalten und nicht auf die Server eines Cloud-Anbieters angewiesen sind.
- Als Open-Source-Software bietet sie sowohl Nutzern als auch Entwicklern die Freiheit, den Code zu prüfen und anzupassen, und kann mit Unterstützung der Community kontinuierlich verbessert werden.
- Funktionen wie Timeline-Ansicht, Albumfreigabe und automatisches Tagging verbessern die Nutzererfahrung und erleichtern die Fotoverwaltung. Solche Funktionen finden sich jedoch auch bereits in Mainstream-Diensten wie Google Photos oder Apple Photos, sodass nicht ganz klar ist, worin die eigentliche Differenzierung von Memories liegt.
- Bei der Einführung einer Self-Hosting-Lösung sollte man den zusätzlichen Aufwand für Serververwaltung, Datensicherung und Sicherheitsupdates berücksichtigen. Der Zugewinn an Dateneigentum und Schutz der Privatsphäre kann für viele Nutzer jedoch ein wichtiger Wert sein.
- Andere Open-Source-Projekte mit ähnlichem Funktionsumfang wie Memories sind PhotoPrism, Immich, Piwigo und Lychee, die ebenfalls den Fokus auf Dateneigentum und Privatsphäre legen.
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