1 Punkte von GN⁺ 2024-02-23 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Behebung der AT&T-Störung

  • Am Donnerstag erlebten Tausende AT&T-Nutzer in den USA einen Mobilfunkausfall.
  • In großen Städten, darunter San Francisco, waren Telefonate, SMS und Notdienste betroffen.
  • Gegen 15 Uhr war der Dienst für alle betroffenen Kunden wiederhergestellt.

Meldungen zur Störung und Untersuchung

  • Gegen Mittag wurden rund 58.000 Störungen gemeldet.
  • AT&T nannte die Ursache der Störung nicht und veröffentlichte auch nicht, wie viele Kunden betroffen waren.
  • Die FCC untersucht den Vorfall und steht mit AT&T sowie den Sicherheitsbehörden in Kontakt.

Kursrückgang der Aktie

  • Die AT&T-Aktie fiel am Donnerstag nach der Störung um etwa 2 %.

Auswirkungen auf Notdienste

  • Durch die Störung kam es zu Problemen bei Anrufen an 911.
  • Die Feuerwehr von San Francisco und der Bürgermeister von Atlanta teilten mit, dass AT&T-Nutzer Probleme beim Tätigen und Empfangen von Anrufen hätten, einschließlich Notrufen.
  • Die Staatspolizei von Massachusetts bat die Menschen, die 911-Zentrale nicht anzurufen, um zu prüfen, ob der 911-Dienst auf ihrem Handy funktioniert.

Auswirkungen auf andere Netze

  • Auch Nutzer von Verizon und T-Mobile meldeten mehrere Tausend Störungen.
  • Dies scheint auf Telefone zurückzuführen zu sein, die versuchten, sich mit anderen Netzen zu verbinden.

GN⁺-Meinung:

  • Dieser Artikel behandelt einen großflächigen Mobilfunkausfall beim großen US-Telekommunikationsanbieter AT&T und zeigt, dass dieser den Zugang zu Notdiensten erheblich beeinträchtigte.
  • Die Störung wirkte sich auch auf den Aktienkurs von AT&T aus, was für Investoren eine wichtige Information ist.
  • Dass die FCC Ermittlungen aufgenommen hat, deutet darauf hin, dass es künftig regulatorische oder technische Maßnahmen geben könnte, um solche Ausfälle zu verhindern.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-02-23
Hacker-News-Kommentare
  • Hinweis auf nicht diskutierte Probleme:

    • Menschen in Gebäuden konnten auf WLAN umschalten, für Autofahrer war die Auswirkung jedoch besonders groß.
    • Lieferverzögerungen bei Zustellfahrern, die auf Karten-Apps auf dem Handy angewiesen sind.
    • Fahrer von Uber, Lyft, Taxis usw. konnten weder den Weg zum Abholort noch zum Ziel finden.
    • Verschärfung von Verkehrsstaus, weil keine Routenoptimierung möglich war.
    • Große Unternehmen verfügen möglicherweise über eigene Infrastruktur oder GPS-Geräte.
    • In Notfällen mögliche Verzögerungen bei der Behandlung, weil keine Telefonverbindung hergestellt werden konnte.
  • Hinweis auf einen schwerwiegenden strukturellen Mangel:

    • In der Geschichte der elektromechanischen Vermittlung des Bell-Systems waren Zentralvermittlungsstellen nie länger als 30 Minuten außer Betrieb, außer bei Naturkatastrophen oder großen Bränden.
    • Das AT&T-Fernnetz der 1960er- und 70er-Jahre verfügte über 10 unabhängige und miteinander verbundene regionale Zentren.
    • Alle Vermittlungsstellen konnten bei Bedarf auf ein Standard-Routing zurückfallen, allerdings scheiterten bei Überlastung einige Verbindungen.
  • Warnung vor Spekulationen über die eigentliche Ursache:

    • Aus Erfahrungen mit landesweiten Telekommunikationsproblemen in Kanada wurde berichtet, dass nationale Auswirkungen ganz unterschiedliche Ursachen haben können.
    • Die Auswirkungen in einer bestimmten Region können 100 %, 50 % oder 0,001 % betragen.
    • Es gab landesweite Auswirkungen durch Probleme innerhalb des Telekommunikationsnetzes, aber einige Dienste konnten trotzdem weiter funktionieren.
  • Bericht zur Lage bei Wettbewerbern:

    • Verizon und T-Mobile erklären, dass ihre eigenen Netze keine Probleme haben und sich das Problem darauf beschränkt, dass Anrufe zu AT&T-Kunden nicht möglich sind.
    • Der Großteil des AT&T-Netzes in den USA scheint ausgefallen zu sein.
  • Hinweis auf ungünstiges Timing für AT&T:

    • Es gebe ein schlechtes Timing im Zusammenhang mit dem Antrag auf Einstellung des Festnetzdienstes in Teilen Kaliforniens.
  • Update zum Stand der Wiederherstellung:

    • Der MMS-MT-Dienst der AT&T Global Smart Messaging Suite wurde wiederhergestellt.
    • Die Dienstausfallzeit betrug 780 Minuten.
  • Kritik an der nutzlosen Ausfallkarte:

    • Die Ausfallkarte sei im Grunde nur eine Karte der USA, in der die meisten Menschen leben.
  • Notwendigkeit einer präzisen Statusseite:

    • Die Statusseite von AT&T behaupte, alles sei normal, obwohl der Mobilfunkdienst tatsächlich ausgefallen sei.
  • Erwähnung fehlender Informationen bei NANOG:

    • Bei NANOG gebe es bislang noch keine Informationen, aber in den kommenden Stunden würden im Thread voraussichtlich Informationen auftauchen.
  • Möglichkeit eines internen Problems oder eines Hacks:

    • In der myAT&T-App ist das Mobilfunkkonto nicht sichtbar, und auch das Familienkonto wird nicht als Dienst angezeigt.
    • Bitte an andere Nutzer zu prüfen, ob sie ihre Konten sehen können.