7 Punkte von xguru 2024-02-04 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Inhalt eines Vortrags von Starlink-Ingenieur Travis Brashears
  • Starlinks aktueller Stand: 2,3 Millionen Abonnenten. 70 Länder. 7 Kontinente. 42 PB (42 Millionen GB). In Spitzenzeiten 5,6 Tbps+
  • Täglich werden über 9.000 Laser mehr als ein Terabit pro Sekunde an Daten übertragen
  • Starlink nutzt Funkwellen, um Hochgeschwindigkeitsinternet an Kunden zu übertragen, aber SpaceX stattet die Satelliten des Unternehmens zusätzlich mit einem System aus „Laser Links“ aus, das hilft, die Latenz zu senken und die globale Abdeckung des Systems zu verbessern
  • Laser, die pro Link eine Verbindung von 100 Gbit/s aufrechterhalten können, sind besonders wichtig, wenn Satelliten Daten aufnehmen müssen und sich keine SpaceX-Bodenstation in der Nähe befindet, etwa über dem Ozean oder der Antarktis
  • Stattdessen übertragen die Satelliten Daten an andere Starlink-Satelliten in der Erdumlaufbahn und bilden so ein Mesh-Netzwerk im Weltraum
  • Trotz der technischen Schwierigkeiten hat Starlink eine Laser-„Link-Uptime“ von über 99 % erreicht
  • Die Satelliten bauen kontinuierlich Laserverbindungen auf und erzeugen dabei pro Tag etwa 266.141 „Laser Acquisitions“
  • In manchen Fällen können Verbindungen mehrere Wochen am Stück bestehen bleiben und Übertragungsraten von bis zu 200 Gbit/s erreichen
  • Starlinks Lasersystem hat zwei Satelliten verbunden, die mehr als 5.400 Kilometer (3.355 Meilen) voneinander entfernt waren; laut Aussage war die Verbindung vor dem Abbruch „so lang, dass sie durch die Atmosphäre bis auf 30 Kilometer über die Erdoberfläche hinabreichte“
  • Die meisten derzeit im Orbit befindlichen Starlink-Satelliten verwenden das Design der Laser Links der „Gen 3“
  • Kürzlich wurde die Technik jedoch auf ein neues Modell der vierten Generation aufgerüstet
  • Künftig plant SpaceX, sein Lasersystem zu erweitern, damit es in Satelliten von Drittanbietern integriert und dort installiert werden kann
  • Außerdem wird erforscht, wie Satellitenlaser Daten durch direkte Aussendung an Terminals auf der Erdoberfläche übertragen könnten, dafür wird jedoch noch mehr Zeit benötigt

1 Kommentare

 
xguru 2024-02-04

Hacker-News-Kommentare

  • Jeder Laser erreicht eine Geschwindigkeit von 432 Mbit/s, und insgesamt gibt es 9000 Laser. Das ist leichter zu verstehen als die Angabe von 42 PB/Tag. Jeder Laser kann theoretisch eine 100-Gbps-Verbindung aufrechterhalten, im Durchschnitt werden jedoch nur maximal 0,432 % der Kapazität genutzt. Das liegt daran, dass optische Inter-Satelliten-Verbindungen jeweils nur für kurze Zeit genutzt werden.
  • Bei 2,3 Mio. Kunden wird im Durchschnitt mit 1,7 Mbit/s pro Kunde bzw. 550 GB Datenverbrauch pro Monat gerechnet. Das ist mehr als der monatliche Datenverbrauch eines durchschnittlichen Internetnutzers in den USA.
  • Derzeit werden optische Inter-Satelliten-Verbindungen nur zwischen Satelliten in derselben Bahnebene genutzt, wobei kaum optisches Tracking nötig ist. Optische Verbindungen über Bahnebenen hinweg bringen komplexere Tracking-Probleme mit sich.
  • Langfristig handelt es sich um eine Technologie, die den USA strategische Vorteile verschaffen und zusätzliche Resilienz gegenüber Unterseekabeln bieten könnte.
  • Im Zusammenhang mit der Beobachtung vorbeiziehender Satelliten wird darüber spekuliert, ob einige der zuletzt gesehenen Meteore in Wirklichkeit verglühende Starlink-Satelliten gewesen sein könnten.
  • Es wird die Neugier geäußert, ob Raketenstarts Inter-Satelliten-Laserverbindungen kreuzen und die Kommunikation kurzzeitig stören könnten.
  • Es wird die Frage aufgeworfen, ab welchem Punkt Kommunikation über Satelliten geringere Latenzen als Glasfaser bieten könnte.
  • Es werden Fragen zur tatsächlichen Nutzererfahrung mit Starlink gestellt, zu Austauschbarkeit, Latenz, Geschwindigkeitsschwankungen und der Eignung fürs Gaming.
  • Es wird infrage gestellt, wie Starlink die Daten aus Weltraumverbindungen zurück zur Erde überträgt.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass 99,99 % Verfügbarkeit zwar gut sind, in paketvermittelten Netzwerken aber das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) wichtiger sein könnte.