Googles anderer geheimer Browser
(matan-h.com)Ein weiterer geheimer Browser innerhalb der Google Play-Dienste entdeckt
- Innerhalb der Google Play-Dienste gibt es einen versteckten geheimen Browser.
- Auf diesen Browser kann über einen Link zugegriffen werden, und er kann Googles übliche Jugendschutzfunktionen sowie den „Sperrmodus“ umgehen.
- Es wurde auch eine ähnliche Methode entdeckt, um über die Kontakte-App die Android-Bildschirmfixierung zu umgehen.
Wie funktioniert der Zugriff?
- Die Kontakte-App öffnen und einen neuen Kontakt hinzufügen oder einen bestehenden Kontakt bearbeiten.
- Auf „Weiteres Feld“ klicken und im Feld „Website“ "https://gds.google.com/gmsdrops" eingeben und speichern.
- Auf den Link des gespeicherten Kontakts klicken, um auf den geheimen Browser innerhalb der Google Play-Dienste-App zuzugreifen.
Warum funktioniert diese Methode?
- Im Sperrmodus sperrt Google alle Apps, aber die Google Play-Dienste und die Kontakte-App sind Ausnahmen.
- "https://gds.google.com/gmsdrops" ist ein Deeplink zu „Neues in Android“.
- Die Jugendschutzfunktion kann keine Deeplinks öffnen, aber über die Kontakte-App lässt sich der Link öffnen.
Umgehung der Bildschirmfixierung
- Ab Android 11 kann die Bildschirmfixierung genutzt werden, um die Nutzung auf eine bestimmte App zu beschränken.
- Im Zustand der Bildschirmfixierung können keine neuen Apps geöffnet werden, daher kann derselbe Link wie zuvor nicht verwendet werden; stattdessen kann ein Deeplink von Google Podcasts genutzt werden, der sich in einem Pop-up-Fenster öffnet.
Googles Reaktion
- Die Umgehung des Jugendschutzes und die Umgehung der Android-Bildschirmfixierung wurden an Google gemeldet.
- Google behandelte das Jugendschutzproblem zusammen mit dem Problem der Umgehung der Bildschirmfixierung und „vergaß“ den doppelten Fall.
- Google antwortete, dass die Umgehung der Bildschirmfixierung beabsichtigtes Verhalten sei.
GN⁺-Meinung:
- Dieser Artikel ist wichtig, weil er das Bewusstsein für Sicherheitslücken schärft, indem er zeigt, wie sich Jugendschutzfunktionen und die Bildschirmfixierung über einen versteckten Browser innerhalb der Google Play-Dienste umgehen lassen.
- Nutzer können durch diese Informationen die Kindersicherungs- oder Datenschutzfunktionen besser verstehen und bei Bedarf ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärken.
- Googles Reaktion spiegelt den eigenen Ansatz und die Prioritäten im Umgang mit solchen Schwachstellen wider und liefert Nutzern und Sicherheitsforschern wichtiges Feedback.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Geschichte über einen Computerterminal in einer Banklobby aus der Kindheit mit einem Browser für nur eine einzige Website
Das Team, das Berichte über Sicherheitslücken bearbeitet, sollte nicht auf interne Teams verweisen, um Verantwortung abzuwälzen
Googles Jugendschutzfunktionen sind unzureichend
Erinnert an einen Hack-Trick zum Umgehen des Windows-98-Anmeldebildschirms
Erinnerung an die erste Erfahrung, das Innenleben von Computersystemen zu erforschen und sie zu „hacken“
Relevante Informationen über einen versteckten geheimen Browser in den Google-Einstellungen
Dass Google Play Services sich selbst neue Berechtigungen erteilen kann
Unter GrapheneOS sind die sandboxed Play Services nicht betroffen
Falls jemand an der früheren Diskussion vor 2023 interessiert ist