2 Punkte von GN⁺ 2024-01-28 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Das erste mehrsprachige Urban Dictionary

    • Untranslatable ist ein Online-Wörterbuch, zu dem Wörter und Ausdrücke aus aller Welt hinzugefügt werden können.
    • Das Projekt geht über die traditionelle Übersetzung hinaus und bietet Einblicke in Verwendung, Kontext und kulturelle Bedeutung.
  • Das Besondere am Projekt

    • Untranslatable ist ein Indie-Projekt, das die verborgenen Seiten von Sprache erforscht.
    • Es erklärt Wörter, Redewendungen und Ausdrücke, die von Muttersprachlern beigesteuert wurden.
  • Worauf wir den Schwerpunkt legen

    • Kontext
      • Was etwas bedeutet, kann dadurch vermittelt werden, wie, wo, wie oft und von wem es verwendet wird.
    • Genauigkeit
      • Alle Einträge werden von unseren Prüfern freigegeben, und Nutzer können darüber abstimmen, ob sie etwas schon einmal gehört haben.
    • Inklusivität
      • Untranslatable erlaubt Einträge in jeder Sprache und jedem Dialekt, einschließlich gefährdeter Sprachen und Gebärdensprachen.
  • Die Geschichte hinter dem Projekt

    • Die Gründerin namens Amarens begann das Projekt 2019 nach ihrem Bachelor-Abschluss in portugiesischer und spanischer Linguistik.
    • Danach erwarb sie einen Master in theoretischer und angewandter Linguistik sowie einen Master in Computerlinguistik.
    • Ursprünglich sammelte sie über eine Kickstarter-Kampagne Geld und lernte von Grund auf programmieren, um die Website zu bauen.
  • Meinung von GN⁺

    • Untranslatable ist ein einzigartiges Online-Wörterbuch, das die Vielfalt und den Reichtum von Sprache feiert.
    • Es bietet Nutzern eine Plattform, um ihre eigene Muttersprache und Kultur direkt mit der Welt zu teilen.
    • Die Website kann eine sehr nützliche und interessante Ressource für Linguisten, Übersetzer und Menschen mit Interesse an Multikulturalität sein.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-01-28
Hacker-News-Kommentare
  • Damit ein digitales Crowdsourcing-Wörterbuch nützlich und überlebensfähig ist, sollte der erste Schritt eine offene Lizenz sein. So wird vermieden, dass Mitwirkende zögern, weil ihre Arbeit am Ende kommerzialisiert werden könnte. Dieses Projekt erwähnt die Lizenz jedoch überhaupt nicht. Das sollte kein nachträglicher Gedanke sein.
  • Die Idee wird zwar gut gefunden, aber es wird darauf hingewiesen, dass der Button „Sehen, was Leute hinzugefügt haben“ auf der Landingpage zur Seite zum Hinzufügen neuer Einträge statt zur Übersichtsseite führt, was verwirrend sein kann.
  • Es wird gesagt, dass sich auf der unten auf der Seite versteckten Statistikseite die Bereiche „Sprache“, „Land“ oder „Neueste Einträge“ nicht öffnen lassen, sodass unklar ist, wie man Slang aus einem bestimmten Land ansehen soll.
  • Die teilweise Finanzierung über Kickstarter wird als interessant bezeichnet. Es wurden 10.000 Euro von 292 Unterstützern eingesammelt. Eigentlich sei gedacht worden, dass man für einen erfolgreichen Kickstarter eine erhebliche Followerschaft braucht; tatsächlich hat das Projekt 49.000 Follower auf Facebook und 16.000 auf Instagram. Daran lässt sich erkennen, dass Inhalte produziert werden, die sich gut teilen lassen, und dass aktiv mit der Community interagiert wird.
  • Es wird infrage gestellt, ob die Seite trotz ihres internationalen Anspruchs tatsächlich ein internationales Publikum adressiert. Zum Beispiel wird gefragt, ob sich eine unzufriedene Person aus Brasilien an diese Seite wenden würde, wenn UrbanDictionary auf Englisch ist, und ob die Tatsache, dass alle Definitionen auf Englisch sind, bedeutet, dass die Seite in Wirklichkeit dafür gedacht ist, englischsprachigen Nutzern internationalen Slang zu erklären. Es wird geraten, die Zielgruppe klarer zu definieren.
  • Es wird Verwirrung darüber geäußert, dass sowohl „Sehen, was Leute hinzugefügt haben“ als auch „Eintrag hinzufügen“ auf dieselbe Seite zum Hinzufügen von Einträgen verlinken, und gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, Sammlungen anzusehen, ohne selbst einen Eintrag hinzuzufügen.
  • Es wird bezweifelt, ob es rechtlich zulässig ist, dass sich die Seite als „erstes mehrsprachiges Urban Dictionary“ bezeichnet. „Urban Dictionary“ wird allgemein mit urbandictionary.com assoziiert.
  • Jemand hat den Ausdruck „I’m not here to fuck spiders“ entdeckt, einen australischen Freund gefragt, ob man das wirklich sagt, und bestätigt bekommen, dass dieser es häufig benutzt.
  • Die User Experience wird als schlecht beschrieben, aber die Idee, beim Sprachenlernen Flüche in anderen Sprachen zu lernen, wird als großartig bezeichnet.
  • Es wird angezweifelt, wie nützlich dieses Vorhaben ist, da Stadtsprache vulgär sei und zugleich „Inklusivität“ als Wert genannt werde. Mit zunehmendem Alter sei das Interesse daran gesunken, vulgäre Begriffe zu suchen und mit Freunden zu teilen; wenn man aber auf Social Media auf unverständliche Sprache stößt, brauche man einen Leitfaden. Andernfalls würde man nicht zurückkehren. Ein guter Maßstab für die Art von Moderation, die diese Seite erwarten könne, wäre es, jeden Tag die 10 am häufigsten fehlenden Definitionen aus Urban Dictionary zu nehmen und dafür saubere Definitionen bereitzustellen.