- Je häufiger man mit Kund:innen spricht, desto kleiner wird das Backlog
- Es ist wichtig, Planungszeit durch Gespräche mit Kund:innen zu ersetzen
- Je mehr Vermittler es zwischen Entwickler:innen und Kund:innen gibt, desto eher erfüllt das Produkt die Anforderungen der Kund:innen nicht
- Ein großes Backlog bedeutet, dass es viele unvalidierte Annahmen gibt und die Wahrscheinlichkeit gering ist, Kundennutzen zu schaffen
Auf das Design technischer Komponenten statt auf UI-Design fokussieren
- Nicht zu viel Zeit in UI-Design investieren, sondern eine grundlegende UI schnell veröffentlichen und sie anhand von Kundenfeedback verbessern
- Die technische Schuld niedrig halten, damit Änderungen, die Kund:innen benötigen, schnell umgesetzt werden können
Die Art, wie Menschen eine App zu nutzen glauben, unterscheidet sich von der tatsächlichen Nutzung
- Es ist wichtig zu beobachten, wie Kund:innen die App tatsächlich verwenden
- Wenn man das Verhalten der Nutzer:innen direkt beobachtet, lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die mit rein quantitativen Kennzahlen nicht sichtbar werden
Account-Spoofing implementieren
- Um zu verstehen, welche Bildschirme ein bestimmter Kunde tatsächlich sieht, ist es wichtig, in eine Account-Spoofing-Funktion zu investieren
- Account Spoofing: eine Funktion, mit der Administrator:innen die App wie ein bestimmter Produktionsnutzer verwenden können
- Dadurch lassen sich Probleme effektiv diagnostizieren und die Abhängigkeit von Testdaten verringern
Die Bedeutung der ersten Seite
- Kund:innen, die die App zum ersten Mal öffnen, sollten die relevantesten Informationen prägnant präsentiert bekommen
- Wenn man versucht, zu viele Informationen auf der ersten Seite unterzubringen, erhöht das die kognitive Belastung der Nutzer:innen
Kund:innen sind die wichtigsten Marketer
- Der NPS (Net Promoter Score) ist ein guter Indikator dafür, ob Kund:innen das Produkt so sehr mögen, dass sie es weiterempfehlen würden
- Man kann Werbebudget ausgeben, aber als Marketingstrategie ist es effektiver, bei zufriedenen Kund:innen anzusetzen
Ein MVP ist ohne iterative Verbesserungen bedeutungslos
- Ein MVP sollte nicht einfach als Vorwand dienen, wegen Termindruck eine minderwertige Customer Experience zu liefern
- Ein MVP hilft zu entscheiden, ob weitere Iterationen nötig sind und, falls ja, was verbessert werden sollte
Meinung von GN⁺
- Das Wichtigste an diesem Artikel ist die Bedeutung der Produktentwicklung, die durch kontinuierliche Gespräche mit Kund:innen die tatsächlichen Bedürfnisse realer Nutzer:innen widerspiegelt
- Er betont die Bedeutung einer flexiblen UI und technischer Komponenten, mit denen sich Kundenfeedback schnell umsetzen lässt
- Er zeigt, dass langfristiger Erfolg daraus entstehen kann, das Produkt über das MVP hinaus kontinuierlich zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern
- Der Artikel teilt Lehren aus dem Startup-Alltag und bietet Gründer:innen sowie Entwickler:innen praktische Einblicke
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
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