Öffentlichen Slack schließen und eine bessere PostHog-Community aufbauen
- PostHog hat rund um sein Open-Source-Projekt eine aktive Community aufgebaut.
- Das Team erhält Code von mehr als 500 Beitragenden und tauscht in einer öffentlichen Slack-Gruppe mit Tausenden von Nutzern Ideen aus.
- Nun wurde entschieden, die öffentliche Slack-Gruppe zu schließen und auf der eigenen Website eine bessere, skalierbarere und nützlichere Community aufzubauen.
Zusammenfassung: Am 24. Januar 2024 wird die Slack-Gruppe geschlossen, und alle sind eingeladen, sich den 1.500 Nutzern anzuschließen, die bereits in das neue Community-Forum umgezogen sind. Wer ein Konto erstellt, erhält eine besondere Community-Auszeichnung. Diese Entscheidung betrifft nur die öffentliche Slack-Gruppe und hat keine Auswirkungen auf private Slack-Kanäle von zahlenden Nutzern, die für zusätzlichen Support bezahlen.
Warum die Community-Methode geändert wird
- PostHog ist in den vergangenen vier Jahren schnell gewachsen, und die öffentliche Slack-Gruppe war das Zentrum der Community.
- Die Slack-Gruppe war der Ort, um mit Nutzern zu sprechen, Funktionswünsche zu hören, Fragen zu beantworten und um Feedback zu bitten.
- Als die Zahl der Community-Mitglieder 5.000 überschritt, wurden die Grenzen der Slack-Plattform deutlich.
- Nachrichten verschwinden schnell, sind nicht mit den zentralen Support-Abläufen verbunden, und nützliche Lösungen sind weder auf der Website noch über Google auffindbar.
- Um dieses Problem zu lösen, wurden ein kostenpflichtiger Plan und der Aufbau eines eigenen KI-Bots in Betracht gezogen, doch letztlich wurde klar, dass ein neuer Ansatz nötig ist.
Einführung des PostHog-Community-Forums
- Statt eine fertige Forenplattform zu verwenden, wurde mit Strapi als Headless CMS ein eigenes Forum gebaut.
- Das Forum ist bereits seit einigen Monaten in Betrieb und hat mehr als 1.500 aktive Mitglieder.
- Das neue Forum bietet einen eigenen Bereich, in dem Fragen an das PostHog-Team und die breitere Community gestellt werden können.
- Jeder kann antworten, und Antworten können als bevorzugte Lösung ausgewählt werden, um anderen Nutzern Orientierung zu geben.
- Alle Inhalte sind mit den zentralen Support-Abläufen verbunden, bleiben dauerhaft auf der Website erhalten und sind für Suchmaschinen sichtbar.
- Das Forum ist auch mit anderen Teilen der Website integriert, sodass beim Durchsuchen der PostHog-Dokumentation direkt Fragen gestellt werden können.
- Profile sind ein wichtiger Teil des Forums: Dort lassen sich Informationen ergänzen, verfolgte Diskussionen im Blick behalten und in der Community erworbene Auszeichnungen anzeigen.
- Als Dankeschön an alle, die von dem öffentlichen Slack in die PostHog-Community wechseln, wird eine besondere Auszeichnung vergeben.
Was passiert als Nächstes?
- Es gab auch die Möglichkeit, den öffentlichen Slack parallel zum Forum weiter zu betreiben, doch das hätte die Slack-Nutzer in einem unklaren Zustand zurückgelassen.
- Stattdessen wird das PostHog-Community-Forum bevorzugt, und Slack wird geschlossen.
- Am 12. Januar werden alle Kanäle im öffentlichen PostHog-Slack archiviert, sodass keine neuen Diskussionen oder Antworten mehr gepostet werden können.
- Eine Woche später, am 22. Januar, wird die Slack-Gruppe dauerhaft geschlossen und alle bisherigen Inhalte gelöscht.
- Wichtig: Private Slack-Kanäle für zahlende Nutzer funktionieren über Slack Connect weiterhin normal, und der Großteil des Kundensupports wird auch künftig über die In-App-Hilfe abgewickelt.
- Auch das GitHub-Repository funktioniert wie gewohnt, und dort können weiterhin Kommentare hinterlassen oder Beiträge eingereicht werden.
- Vielen Dank an alle, die in den vergangenen vier Jahren an der Slack-Gruppe teilgenommen haben. Die Unterstützung und das Feedback waren sehr hilfreich, und der Austausch hat viel Freude gemacht. Hoffentlich seid ihr alle bald in der neuen Community dabei!
Meinung von GN⁺
- Die Entscheidung von PostHog ist ein strategischer Schritt, um Community-Management und Support effizienter zu machen.
- Durch den Aufbau einer eigenen Forenplattform liegt der Fokus darauf, die Nutzererfahrung zu verbessern sowie Wissensaustausch und Auffindbarkeit zu stärken.
- Diese Veränderung kann auch andere Open-Source-Projekte inspirieren, indem sie eine Lösung für Herausforderungen aufzeigt, die mit dem Wachstum von Open-Source-Projekten und ihren Communities entstehen.
2 Kommentare
Ich stimme zu, dass Slack eigentlich nur für Echtzeitkommunikation gedacht ist und sich als Community-Tool nicht wirklich eignet.
Wenn man dann aber tatsächlich versucht, eine Community aufzubauen, ist es schwer, ein passendes Tool zu finden, haha.
Vor allem sehe ich nichts, das gut auf die hiesigen Gegebenheiten zugeschnitten ist. Dann denkt man wieder: Soll man es am Ende selbst bauen? — und gibt schließlich auf.
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