Angriffe im Roten Meer stören den Welthandel, immer mehr Schiffe meiden die Passage durch das Rote Meer
Besonders interessant ist die Reaktion Ägyptens. Jedes Mal, wenn Schiffe das Rote Meer umfahren, entsteht ein Verlust von etwa 300.000 Dollar. 2023 passierten rund 25.000 Schiffe den Suezkanal.
Die Verwendung der Mercator-Projektion ist eine schreckliche Wahl. Die zusätzliche Strecke um Afrika herum wirkt auf einer Mercator-Karte vergleichsweise klein.
Es überrascht, dass die USA eingreifen und Europa sowie China keine Operationen zur Sicherung des Roten Meers anführen, obwohl Europa und China ein größeres Interesse am Schiffsverkehr haben.
Man kann sich nicht gegen Fahrten durch Konfliktgebiete versichern.
Derzeit umfahren 95 % der Containerschiffe das Rote Meer und nehmen den Weg um das südliche Afrika. Auf der @flexport-Karte sind umgeleitete Schiffe orange markiert. Es gibt auch Schiffe, die sich bereits im Roten Meer befinden.
Viele fragen sich, warum man die Piraten nicht einfach von der Karte getilgt hat. Saudi-Arabien hat dies mit Unterstützung der USA jahrelang versucht und ist gescheitert. Das zeigt, wie viel Einfluss die Huthi-Rebellen haben und wie billige Drohnentechnologie die Natur der Kriegsführung verändert hat. Drei Strategien, die den Huthi-Rebellen zur Verfügung stehen:
Mit billigen Drohnen die Öl-Infrastruktur Saudi-Arabiens angreifen und damit ein Drittel der weltweiten Energieversorgung bedrohen. Diese Drohnen abzufangen kostet das 10- bis 100-Fache.
Einen weiteren Arabischen Frühling auslösen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Huthi-Rebellen in der muslimischen Welt derzeit sowohl bei Sunniten als auch bei Schiiten wegen ihrer antiisraelischen Haltung sehr populär sind.
Die USA in ein weiteres Afghanistan hineinziehen, das niemand will.
Welche Auswirkungen hat das auf die Emissionen? Und welche auf die Preise der transportierten Waren?
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