Warum die App Sit.
- Sit. ist eine extrem einfache Wecker-App, die Nutzern dabei hilft, still zu sitzen und Zeit zu verbringen.
- Die App lässt Nutzer eine bestimmte Zeit festlegen und holt sie, wenn die Zeit abgelaufen ist, mit einem sanften Kugelklang zurück in die Realität.
- Die App wird zwar auch zur Meditation genutzt, soll aber vor allem den Wert vermitteln, die Jagd nach Produktivität kurz zu unterbrechen und sich auszuruhen.
Erster Grund: Zeit
- Das Web hat sich zu einer Maschine entwickelt, die nach der Zeit, dem Geld und der Aufmerksamkeit der Nutzer greift, und die Sit.-App möchte den Nutzern wenigstens ein wenig Zeit zurückgeben.
- Wenn man die App öffnet, gibt es nur zwei Dinge, die man tun kann, und genau das regt dazu an, die eigene Zeit bewusst und wertvoll zu nutzen.
Zweiter Grund: Motivation
- Nachdem der Autor zu einem persönlichen Projekt gewechselt war, fand er beim Aufbau von Struktur im Alltag durch kleine Projekte Motivation.
- Projekte mit kurzen Feedback-Schleifen motivieren kreative Menschen und erfüllen ein grundlegendes menschliches Bedürfnis nach Austausch.
Dritter Grund: Psychische Gesundheit
- Psychische Gesundheit ist aus professioneller wie persönlicher Sicht wichtig, und der Autor möchte seine technischen Fähigkeiten nutzen, um zu diesem Bereich beizutragen.
- Digitale Werkzeuge zu entwickeln kostet nichts, wenn man sie mit anderen teilt, und ist eine günstige Möglichkeit, die psychische Gesundheit zu unterstützen.
Unterpunkt zum dritten Grund: Warum ich meine eigene besondere Uhr brauchte
- Die Sit.-App wurde zur Stärkung von Gewohnheiten entwickelt und soll Meditation für mentale Hygiene und die Verbindung zur Natur unterstützen.
- Meditation, bei der man lernt, sich von der Stimme im eigenen Kopf zu lösen, kann schwierig sein, aber die Sit.-App hilft dabei, dies leichter beizubehalten.
Schlusswort
- Nutzer der Sit.-App haben mehrere Tage Zeit damit „verschwendet“, einfach nur dazusitzen und Zeit zu verbringen.
- Die App hilft den Nutzern, ihre eigene Zeit zu haben, damit sie sich besser fühlen.
Nächste Schritte
- Die Sit.-App wird als Vorwand genutzt, um über weiterreichende Ideen zu sprechen.
- Im nächsten Artikel soll anhand der Sit.-App ein Workflow für schnelles Prototyping vorgestellt werden.
Meinung von GN⁺
- Wichtig an der Sit.-App ist, dass sie auf der Philosophie von Einfachheit und der Wertschätzung der Zeit der Nutzer basiert.
- Indem die App den Nutzern Zeit gibt, dem Lärm der digitalen Welt zu entkommen und sich selbst zu begegnen, kann sie sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken.
- Die Geschichte über die Entwicklung der App und ihren Hintergrund kann Menschen, die sich für Softwareentwicklung interessieren, inspirieren und zeigen, wie Einfachheit zu einem wirkungsvollen Werkzeug werden kann.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Ein Nutzer öffnete die Webseite und klickte auf die Schaltfläche "Start"; beim schönen "Bong", das über die Kopfhörer zu hören war, fühlte er sich entspannt.
Ein Nutzer meinte, der Name der App, "Sit.", sei für eine Meditations-App ungeeignet.
Es wurde erwähnt, dass Meditation eine für die jeweilige Person passende Anleitung braucht.
Es wurde Interesse an dem Projekt ausgedrückt und die Funktion erwähnt, in den Vollbildmodus zu wechseln.
Es wurde als unterhaltsam bewertet, Menschen mithilfe von Technik dazu zu bringen, sich Zeit zum Meditieren zu nehmen.
Ein Nutzer erklärte, die Abhängigkeit von Meditationstimer-Apps aufgegeben zu haben.
Es wurde angemerkt, dass eine Version zur gemeinsamen Nutzung interessant wäre, während der Loop-Punkt der Hintergrundmusik als etwas ablenkend bewertet wurde.
Es wurde Dank dafür ausgesprochen, auf die Idee gebracht worden zu sein, mit Web-Technologien einen gewünschten Timer zu bauen.
Es wurde erwähnt, dass der Versuch zu meditieren Menschen dazu bringt, sich zu fragen, was sie dabei falsch machen.
Es wurde angemerkt, wie gut es sei, dass es das Web gibt, da ein App Store eine solche App wohl nicht freigeben würde.