Warum brauchen Programmierer private Büros mit Türen?
(blobstreaming.org)-
Paul Graham, selbst Programmierer und Gründer von YC, unterschied erstmals zwei Arten von Arbeit
- Die erste Art ist Arbeit, die ohne Probleme unterbrochen werden kann und sich jederzeit anhalten und wieder aufnehmen lässt
- Die zweite Art ist „Do Not Disturb“-Arbeit, die hohe Konzentration erfordert und bei Unterbrechung zu großen Produktivitätsverlusten führt
-
Die Produktivität von „Do Not Disturb“-Arbeit ist nicht linear, sondern kann proportional zum Quadrat der Zeit steigen.
- Zum Beispiel können 2 Stunden Arbeit 4 Einheiten Produktivität erzeugen, während zweimal 1 Stunde nur 2 Einheiten bringen kann.
- Bei solcher Arbeit können schon 30 Sekunden Unterbrechung die Produktivität stark senken.
Von Tür zu Tür
- Die ewige Spannung zwischen Großraumbüro und Einzelbüro lässt sich durch diese zwei Arten von Arbeit erklären.
- Für Menschen, die unterbrechbare Arbeit leisten, kann ein Großraumbüro vorteilhaft sein.
- Für Menschen, die „Do Not Disturb“-Arbeit machen, ist ein privates Büro unverzichtbar.
- Joel Spolsky, Autor von „Joel On Software“ und Mitgründer von StackOverflow, betont aus genau diesem Grund die Bedeutung privater Büros.
- „Wenn wir VC-Investment angenommen hätten, wäre es unmöglich gewesen, private Büros für Entwickler zu haben, deshalb haben wir externe Finanzierung komplett vermieden.“
Ignorieren Sie E-Mails
- „Do Not Disturb“-Arbeit ist der Kern des Rats vieler Produktivitätsautoren, die ersten Stunden des Tages E-Mails vollständig zu ignorieren und sich auf die Arbeit zu konzentrieren.
- E-Mails sind ein extremes Beispiel für Arbeitsunterbrechungen: Man kann sich produktiv fühlen, wenn man in kurzer Zeit antwortet, tatsächlich stören sie aber den Fluss wichtiger Arbeit.
Zeit und Raum
- Einige Tipps für „Do Not Disturb“-Arbeit:
- Wenn möglich, sollte man die Arbeitszeit unbegrenzt ansetzen, damit man in die Arbeit eintauchen kann, ohne durch Termine wie das Prüfen von E-Mails eingeschränkt zu sein.
- Paul Graham: „Geplante Unterbrechungen können schlimmer sein als ungeplante. Wenn man weiß, dass in einer Stunde ein Meeting ansteht, fängt man schwere Arbeit gar nicht erst an.“
- Nicht alle Unterbrechungen sind gleich; besonders Unterbrechungen, die das Gehirn durcheinanderbringen, sollte man vermeiden.
- Unterbrechungen, die sich im Autopilot-Modus erledigen lassen, können akzeptabel sein.
- Wenn möglich, sollte man die Arbeitszeit unbegrenzt ansetzen, damit man in die Arbeit eintauchen kann, ohne durch Termine wie das Prüfen von E-Mails eingeschränkt zu sein.
Zusammenarbeit
- Manager werden dazu aufgefordert, Mitarbeitende mit „Do Not Disturb“-Arbeit zu schützen und sie dabei zu unterstützen, sich in wichtige Aufgaben zu vertiefen.
- „Do Not Disturb“-Arbeit ist äußerst befriedigend und unverzichtbar für kreative Ideen und innovative Erfindungen.
Meinung von GN⁺:
- Das Wichtigste an diesem Text ist die Konzentration, die kreative Fachleute wie Programmierer für „Do Not Disturb“-Arbeit benötigen, und die daraus resultierende Bedeutung privater Büros.
- Der Text ist interessant, weil er ein Problem behandelt, das in gewöhnlichen Arbeitsumgebungen häufig auftritt, und Einblicke gibt, wie sich Effizienz und Kreativität steigern lassen.
- Durch die Zitate von Branchenführern wie Paul Graham und Joel Spolsky bietet der Text eine fachkundige Perspektive auf dieses Thema und liefert den Lesern glaubwürdige Informationen.
3 Kommentare
Hacker-News-Kommentar
Erfahrung aus der Arbeit in japanischen Unternehmen
Erfahrung, neben einem guten Programmierer zu lernen
Bevorzugte Zusammenarbeit in kleinen Teams
Persönliche Erfahrungen mit der Büroumgebung
Verschiedene Meinungen zu Einzelbüros und Remote-Arbeit
Meinung zur Bereitstellung von Einzelbüros
Programmierumgebung aus Sicht eines Managers
Meinung zu allen Berufen, die Konzentration erfordern, nicht nur zu Programmierern
Link zu Joel Spolskys Text über Einzelbüros
Meinung zum Projektmanagement
Mein Artikel hat Sie wohl ziemlich verärgert, oder? ^^;;