US-Senatoren fordern Untersuchung von Apple durch das Justizministerium
- US-Senatoren beider Parteien haben das Justizministerium aufgefordert, Apples wettbewerbswidriges Verhalten zu untersuchen.
- Apple blockiert seit mehreren Tagen den iMessage-Zugang von Beeper Mini und Beeper Cloud.
- Derzeit haben 60 % der Beeper-Nutzer keinen Zugriff auf den iMessage-Dienst für Android.
Schreiben an das Justizministerium
- Ein von der Senatorin Amy Klobuchar aus Minnesota, Senator Mike Lee aus Utah, dem Abgeordneten Jerry Nadler und dem Abgeordneten Ken Buck unterzeichnetes Schreiben wurde an das Justizministerium übermittelt.
- In diesem Schreiben werden die Strafverfolgungsbehörden aufgefordert zu prüfen, ob Apples potenziell wettbewerbswidriges Verhalten gegenüber Beeper gegen das US-Kartellrecht verstößt.
Ausfall des Beeper-Dienstes
- Beeper Mini und Beeper Cloud hatten in den vergangenen Tagen aufgrund von Apples Blockierungsversuchen wiederholt Ausfälle.
- Durch diese Ausfälle konnten Nutzer über iMessage keine Nachrichten senden oder empfangen.
Bedenken des Gerichts
- Im Dezember 2015 sagte Beepers CEO Eric Migicovsky vor dem Unterausschuss für Wettbewerbspolitik, Kartellrecht und Verbraucherrechte des Justizausschusses des Senats aus.
- Er äußerte die Sorge, dass dominante Messaging-Dienste Barrieren für Interoperabilität schaffen und so Beepers Markteintritt sowie die Bereitstellung der von Verbrauchern gewünschten Dienste behindern könnten.
- Das Gericht äußerte die Sorge, dass Apples jüngstes Verhalten dem Wettbewerb schade, die Wahlfreiheit der Verbraucher beseitige und künftige Innovationen sowie Investitionen in interoperable Messaging-Dienste behindern werde.
Meinung von GN⁺
- Dieser Fall könnte eine wichtige Debatte über Interoperabilität und Kartellrecht in der Technologiebranche auslösen.
- Der Konflikt zwischen Apple und Beeper stößt eine breitere Diskussion darüber an, wie Plattformbetreiber ihre Marktmacht nutzen können, um den Wettbewerb einzuschränken.
- Der Artikel betont die Bedeutung von Wahlfreiheit der Verbraucher und Innovation und bietet interessante Einblicke in die Zukunft der Technologiebranche.
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