Einführung von Fly Postgres von Supabase und Fly.io
- Supabase und Fly.io haben gemeinsam Fly Postgres vorgestellt, einen verwalteten Postgres-Service.
- Die Datenbank kann auf der Edge-Computing-Plattform von Fly.io an jedem von mehr als 37 Standorten gestartet werden.
- Er bietet alle Funktionen, die man von einer verwalteten Supabase-Datenbank erwartet: eine voll ausgestattete Postgres-Datenbank mit mehr als 40 Erweiterungen, Unterstützung für
pgvector für Vektor-/KI-Workloads, Supavisor (Postgres Connection Pooler), tägliche Backups und Point-in-Time-Recovery, Branching, Observability, Migrationen, ein Dashboard zur Datenbankverwaltung sowie automatisch generierte Daten-APIs (REST und GraphQL).
Erwartungsmanagement
- Der Service wird schrittweise eingeführt.
- Der Aufbau einer Integration zwischen den Unternehmen erfordert viel Arbeit, etwa bei Abrechnung, Support-Übergaben und der Schulung von Supabase-Mitarbeitern.
- Das Team arbeitet bereits mit ersten Testern und muss noch einige Bugs beheben.
- Wer beim Testen helfen möchte, kann sich auf die Warteliste setzen lassen; im nächsten Monat sollen weitere Tester aufgenommen werden.
Supabase + Fly = SupaFly?
- Das Team freut sich darauf, was diese Partnerschaft 2024 für die weltweite Bereitstellung von Postgres bedeutet.
- Firecracker-VMs eröffnen einige spannende Ideen für Postgres.
- Die Integration mit Fly stellt Compute-Ressourcen bereit, die sich direkt neben der Datenbank einfach aufbauen lassen.
Verwaltetes vs. nicht verwaltetes Postgres
- Das aktuelle Postgres-Angebot von Fly ist nicht verwaltet.
- Bei nicht verwalteten Angeboten müssen Nutzer Dinge wie Skalierung, Point-in-Time-Recovery, Replikation und große Versions-Upgrades selbst übernehmen.
- Verwaltetes Postgres nimmt ihnen diese Aufgaben ab, sodass sie sich auf das Bauen konzentrieren können.
- Der verwaltete Service wird mit der Fly Extensions API aufgebaut; Tester können mit dem Befehl
fly extensions eine Postgres-Datenbank starten.
Interne Struktur
Arbeiten mit Fly Machines
- Fly Postgres wird auf Fly Machines aufgebaut.
- Machines sind leichtgewichtige Firecracker-VMs.
- Die Machines API bietet erhebliche Kontrolle über den Lebenszyklus einer Anwendung.
fly-admin ist ein Typescript-Wrapper, der die Interaktion mit der Fly API vereinfacht.
- Supabase bündelt einige zusätzliche Services mit Postgres, sodass ein einzelnes Docker-Image an die Fly Machines API übergeben werden kann.
Wechsel zu Multi-Cloud
- Mit diesem Launch wird Supabase offiziell zu einer Multi-Cloud-Plattform.
- Um den Wechsel zu Multi-Cloud zu vereinfachen, vermeidet Supabase die Nutzung verwalteter AWS-Services.
- Fly Machines bieten zum Beispiel eine einfache Möglichkeit, VMs zu pausieren, wenn sie nicht genutzt werden.
- Andererseits müssen einige AWS-native Funktionen umgangen werden, die Fly nicht bereitstellt.
Aufbau einer Fly Extension
- Fly verfolgt einen hervorragenden Ansatz, um die Plattform zu erweitern.
- Dafür wurden der API einige zusätzliche Routen hinzugefügt, um Nutzer und Projekte zu provisionieren.
Herausforderungen
- Gemeinsam mit dem Fly-Team arbeitet man an einigen Herausforderungen.
Unterstützung für Netzwerkeinschränkungen
- Die Funktion für Netzwerkeinschränkungen hängt davon ab, dass Container die korrekte IP-Adresse des Clients erhalten.
- In der aktuellen Konfiguration sehen Container die Proxy-IP von Fly.
Backups innerhalb von Fly
- Fly-Projekte sichern derzeit nach AWS S3, da Fly bislang keinen von Fly verwalteten Blob-Speicher anbietet.
Erste Schritte
- Man kann sich für die Preview registrieren, warten, bis die Organisation auf die Allowlist gesetzt wird, und dann mit dem Quickstart in der Dokumentation loslegen.
- Fly-Organisationen erhalten ein kostenloses Projekt.
- Details zur Abrechnung werden noch ausgearbeitet, aber die Preise sollen sich voraussichtlich nicht stark von den aktuellen unterscheiden.
Meinung von GN⁺
- Das Wichtigste an diesem Artikel ist, dass die Zusammenarbeit von Supabase und Fly.io einen weltweit verteilten verwalteten Postgres-Service ermöglicht. Das dürfte Entwicklern helfen, weniger Zeit für Datenbankbetrieb aufzuwenden und sich stärker auf die Entwicklung von Anwendungen zu konzentrieren.
- Der Artikel ist interessant, weil er aktuelle Trends im Cloud Computing und Datenbankmanagement widerspiegelt und mit der Kombination aus Multi-Cloud-Strategie und Edge Computing einen neuen technischen Ansatz vorstellt.
- Besonders für Entwickler, die datenintensive Anwendungen auf der Fly-Plattform bereitstellen, dürfte der Service geringere Latenzen und bessere Performance bringen.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Ankündigung des Supabase-CEO:
Verwirrung über Supabase:
Erfahrungen mit Fly.io:
Entdeckung in der Fly.io-Dokumentation:
Netzwerkbeschränkungen bei Supabase:
Skalierungsprobleme von Supabase:
Unterschied zwischen Fly Volumes und netzwerkgebundenem Storage:
Erwartungen an die Zusammenarbeit von Supabase und Fly.io:
Reaktion des Fly.io-Teams:
Kommentar zur „SupaFly“-Anspielung: