3 Punkte von GN⁺ 2023-12-15 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Mozilla hat für Nutzer von Firefox für Android auf der AMO-Seite (Addons.mozilla.org für Android) mehr als 450 neue Erweiterungen veröffentlicht.
  • Diese Veröffentlichung markiert den Beginn eines offenen Erweiterungs-Ökosystems auf Mobilgeräten: Entwickler können Erweiterungen frei erstellen und verteilen, und Nutzer können sie einfach installieren.
  • Vicky Chin, Vice President of Engineering bei Firefox, erklärte, dass Erweiterungen ursprünglich geschaffen wurden, um das persönliche Interneterlebnis anzupassen, und zeigte sich erfreut, diese Erfahrung nun auch in Firefox für Android anbieten zu können.

Der Weg zu einem offenen Erweiterungs-Ökosystem

  • Browser-Erweiterungen sind zu einem unverzichtbaren Teil des täglichen Interneterlebnisses vieler Menschen geworden.
  • Fast die Hälfte der Firefox-Desktop-Nutzer installiert Erweiterungen, um ihr Online-Erlebnis zu personalisieren.
  • Auf Grundlage seiner Mission eines offenen und zugänglichen Internets für alle arbeitet Mozilla mit einer unabhängigen Entwickler-Community zusammen, um Erweiterungen bereitzustellen.
  • Das Android-Ökosystem wird Zeit brauchen, um eine ähnlich vielfältige Auswahl an Inhalten wie bei Desktop-Erweiterungen hervorzubringen, doch einige wichtige Desktop-Erweiterungen sind bereits in Firefox für Android verfügbar.

Erweiterungen, die unterwegs nützlich sind

  • Mobile Geräte sind für viele Dinge unverzichtbar, etwa für die schnelle Informationssuche, das Lesen von Artikeln, das Hören von Musik oder das Finden von Rezepten.
  • Mozilla versteht den Wert eines einfachen, vorhersehbaren und fokussierten Nutzungserlebnisses.
  • Erweiterungen wie Midnight Lizard, Dark Background and Light Text und Worldwide Radio sind ab heute verfügbar.

Dank an die Entwickler-Community

  • Mozilla dankt allen Entwicklern, die ihre Erweiterungen kompatibel gemacht haben, um das offene Erweiterungs-Ökosystem in Firefox für Android zu starten.
  • Hunderte Entwickler haben an Webinaren teilgenommen und kreative Energie in dieses Projekt eingebracht.
  • Giorgio Natili, Director of Engineering bei Firefox, sagte, das Innovationspotenzial sei enorm, und es sei spannend zu sehen, wie Entwickler neue Browser-Erlebnisse und Funktionen für Nutzer von Firefox für Android schaffen.

Meinung von GN⁺

  • Dieses Update eröffnet Nutzern neue Möglichkeiten, ihr mobiles Interneterlebnis zu personalisieren.
  • Das offene Erweiterungs-Ökosystem schafft kreative Möglichkeiten sowohl für Nutzer als auch für Entwickler und ist ein wichtiges Merkmal, das Firefox von anderen Browsern unterscheidet.
  • Die Einführung von Erweiterungen in Firefox für Android ist eine spannende Entwicklung, die Nutzern ein komfortableres und stärker personalisiertes mobiles Web-Erlebnis ermöglicht.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-12-15
Hacker-News-Kommentare
  • Alle Erweiterungen, die von Entwicklern als mit Android kompatibel gekennzeichnet wurden, werden jetzt auf AMO (Add-ons Mozilla Org) angezeigt. Wenn man in den Desktop-Modus wechselt, können auch andere Erweiterungen von AMO installiert werden. Firefox für Android unterstützte Add-ons von Anfang an, doch als 2020 beschlossen wurde, die Benutzeroberfläche neu zu schreiben, war Zeit nötig, um die Erweiterungsunterstützung neu zu implementieren. Trotzdem wurde die Neufassung von Firefox für Android veröffentlicht, während die Erweiterungsunterstützung verborgen blieb. Anfangs war nur eine kleine Zahl in der Liste empfohlener Erweiterungen aktiviert, darunter wichtige Erweiterungen wie uBlock Origin, und im Laufe der Zeit kamen schrittweise weitere hinzu. In der Nightly-Version oder in Fennec F-Droid (einer Neuaufsetzung des stabilen Firefox) gab es fast von Anfang an die Möglichkeit, benutzerdefinierte Erweiterungssammlungen zu aktivieren, und die meisten Erweiterungen funktionieren seit Jahren gut. Trotzdem bleibt fraglich, warum diese Funktion so lange verzögert wurde.
  • Es wird Dankbarkeit dafür ausgedrückt, dass Firefox für Android mit Add-on-Unterstützung existiert. Zusammen mit uBlock macht das die mobile Nutzung überhaupt erst erträglich.
  • Es freut mich, dass Firefox für Android endlich in der stabilen Version Erweiterungen unterstützt. Erweiterungen wie 'I still don't care about cookies', 'ublock origin' und 'dark reader' machen das mobile Web praktikabel. Der Browser-Marktanteil von Firefox liegt zwar nur bei etwa 2–3 %, aber im Hinblick auf Datenschutz und Werbeblockierung ist er die beste Wahl, daher lohnt es sich, die Nutzung in Betracht zu ziehen.
  • Bitte um Empfehlungen für eine Erweiterung, die die Gesamtzahl der Tabs in Firefox für Android begrenzt. Auf dem Desktop funktioniert 'Limit Tabs' gut, auf Android ist es aber noch nicht verfügbar.
  • Die Meinung, dass wie bei Browsern, die alle anderen Erweiterungen unterstützen, auch selbst signierte Erweiterungen erlaubt sein sollten.
  • Einer der Gründe für den Wechsel von Chrome/Chromium zu Firefox war, dass uBlock und Firefox auf Android funktionieren. Es gibt Erfahrung mit dem Kiwi Browser, aber das Surfen im Web ohne Werbeblocker war nicht auszuhalten. Auf dem Desktop wird zwar noch Chrome verwendet, doch das könnte sich ebenfalls ändern.
  • Jetzt kann man eine Erweiterung installieren, die Cookies für bestimmte Domains automatisch löscht. Diese Funktion gibt es in Firefox auf dem Desktop, in der mobilen Version fehlte sie jedoch.
  • Dank Firefox-Erweiterungen wird auf fast allen Websites, einschließlich Hacker News, automatisch der Dunkelmodus aktiviert, wenn das Gerät in den Dunkelmodus wechselt. Normalerweise muss diese Funktion ausdrücklich in der CSS der Website unterstützt werden.
  • Die Meinung, dass deutlich mehr dafür getan werden sollte, Erweiterungen auf iOS (oder auch eigene Engines usw.) richtig zu unterstützen.
  • Nach uBlock Origin ist 'Multi-Account-Containers' die wichtigste Erweiterung. Damit ist eine angemessene Isolierung zwischen Browsing-Kontexten möglich, wodurch Progressive Web Apps (PWA) tatsächlich nutzbar werden und eine gute Alternative zu nativen Apps darstellen. Derzeit lecken PWAs Cookies an den Browser, sodass man sich nicht bei einer PWA anmelden kann, während man im Browser 'anonym' surft.