1 Punkte von GN⁺ 2023-12-13 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Das Problem mit Scam-Anzeigen auf YouTube

  • Auf YouTube nehmen Scam-Anzeigen zu, die Deepfake-Technologie nutzen und dadurch echt wirken.
  • Selbst wenn Nutzer Scam-Anzeigen melden, entfernt YouTube sie nicht und antwortet, dass sie nicht gegen die Google-Richtlinien verstoßen.
  • Dass die Scam-Anzeigen weiterlaufen, könnte daran liegen, dass YouTube Werbeeinnahmen höher gewichtet.

Erfahrungen und Meinungen der Nutzer

  • Viele Nutzer berichten, dass YouTube nicht tätig wird, selbst wenn mehrere Personen Scam-Anzeigen melden.
  • Einige Nutzer weisen darauf hin, dass YouTube Scam-Anzeigen nicht ausreichend kontrolliert, weil das Unternehmen an den Anzeigen verdient.
  • Es gibt auch Stimmen, die rechtliche Schritte für notwendig halten, weil YouTube Scam-Anzeigen zulässt.

Meinung von GN⁺

  • Die zunehmende Verbreitung von Scam-Anzeigen auf der YouTube-Plattform untergräbt das Vertrauen der Nutzer und verstärkt Sorgen um die Sicherheit der Plattform.
  • Dass YouTube auf Meldungen zu Scam-Anzeigen nicht aktiv reagiert, könnte sich langfristig negativ auf den Ruf der Plattform auswirken.
  • Das Problem kann Nutzer dazu bewegen, Werbeblocker zu verwenden, was wiederum auch Content-Ersteller trifft, die über Werbung Einnahmen erzielen.

2 Kommentare

 
ndrgrd 2023-12-14

Die Ironie ist, dass ein Unternehmen, dessen Produkt Werbung ist, sich überhaupt nicht um die Qualität der Werbung kümmert und das offenbar auch niemand problematisch findet.
Wenn ein Restaurant problematische Speisen verkauft, wird ihm doch auch der Betrieb untersagt.

 
GN⁺ 2023-12-13
Hacker-News-Kommentare
  • Ein Nutzer berichtet, er habe in Kanada eine Immobilienbetrugsanzeige gemeldet, in der der bekannte Eishockeyspieler Wayne Gretzky und Spieler der Blue Jays verwendet wurden, die jedoch nicht als Verstoß gegen die Richtlinien eingestuft worden sei. Er weist darauf hin, dass die Plattform keinen Anreiz habe, sie zu moderieren, da Anzeigen eine wichtige Einnahmequelle seien.
  • Ein anderer Nutzer sagt, er habe erlebt, wie seine hochbetagten Eltern auf eine Krypto-Betrugsanzeige klickten, die das Design der Website des schwedischen Fernsehens nachahmte. Dieser Nutzer argumentiert, dass YouTube sichere Werbung bereitstellen sollte.
  • Ein Nutzer merkt an, dass die Werbeaufsicht bei Twitter versehentlich wirksam sei. Dank der Funktion „Community Notes“, mit der Nutzer irreführende Tweets melden können, könnten auch Anzeigen einem Faktencheck unterzogen werden.
  • Ein Nutzer fordert Regulierung für Internetwerbung. So wie Fernsehen und Zeitungen reguliert wurden, um Betrugsanzeigen zu verhindern, stehe auch das Internet vor einem ähnlichen Problem.
  • Ein Nutzer beschwert sich, dass er auf YouTube häufig Anzeigen für gefälschte medizinische Behandlungen sehe und melde, diese aber trotz offensichtlicher Verstöße gegen die Google-Richtlinien nicht entfernt würden.
  • Ein Nutzer vertritt die Ansicht, dass Werbenetzwerke zivilrechtlich für Betrug haften sollten, der über ihre Dienste erfolgt. Das würde Google seiner Meinung nach zum Umdenken bewegen.
  • Ein Nutzer berichtet aus Tschechien, er habe Finanzbetrugsanzeigen gemeldet, die sich als bekannte Persönlichkeiten und Unternehmen ausgaben, die jedoch nicht als Verstoß gegen die YouTube-Richtlinien eingestuft worden seien.
  • Ein Nutzer weist darauf hin, dass die Duldung von Betrug auch in anderen Google-Diensten wie Google Maps ein Problem sei und dass Richtlinien oder Gesetze bedeutungslos seien, wenn sie nicht durchgesetzt würden.
  • Ein Nutzer berichtet, dass betrügerische Anzeigen im gesamten Google-Werbenetzwerk ein Problem seien, und teilt die Erfahrung, zur Lösung des Problems eine externe Werbesicherheitsfirma beauftragt zu haben.
  • Ein Nutzer meint, Amazon zeige, wie sich Inhalte ohne Werbung ermöglichen lassen, und dass Amazon oder Netflix als Konkurrenten von YouTube eine werbefreie Plattform starten könnten.