1 Punkte von GN⁺ 2023-12-05 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Smart-TV-Einstellungen verbessern

  • Smart-TVs verfügen über verschiedene Einstellungen, die Filme unnatürlich wirken lassen können.
  • Einstellungen wie Bewegungsglättung, Rauschreduzierung und dynamischer Kontrast ignorieren die Absicht der Filmschaffenden, führen unerwünschte Bildartefakte ein und lassen neue Filme wie Seifenopern aussehen.
  • Wenn man diese Einstellungen deaktiviert, kann man Filme so genießen, wie sie von den Filmschaffenden beabsichtigt waren, und dabei sogar etwas Strom sparen.

So schaltet man seltsame Smart-TV-Einstellungen aus

  • Da die Bezeichnungen der Einstellungen je nach Hersteller unterschiedlich sind, ist es schwierig, eine detaillierte Anleitung für alle Fernseher zu geben.
  • Es gibt einige zentrale Funktionen, die sich in den TV-Einstellungen deaktivieren lassen.
  • Mit etwas Glück gibt es einen "Filmmaker Mode", der den Fernseher an die Absicht der Filmschaffenden anpasst.

Wichtige Einstellungen

  • Bewegungsglättung: Erzeugt und fügt neue Frames ein, die es im Originalfilm nicht gibt, um 24 fps auf 60 fps zu erhöhen.
  • Dynamischer Kontrast und Helligkeit: Wurde entwickelt, um den Kontrast in dunklen Szenen zu erhöhen, kann aber manchmal zu überbelichteten hellen Bereichen in dunklen Szenen führen oder mehr Details zeigen, als von den Filmschaffenden beabsichtigt.
  • Rauschreduzierung: Soll Rauschen, Pixelbildung und Kompressionsartefakte bei terrestrischem Fernsehen verringern, entfernt aber mitunter Texturen und erzeugt ein unscharfes Bild.

Hintergrundwissen

  • Es wird angenommen, dass das Abschalten komplexer Smart-TV-Funktionen Energie sparen kann.
  • Wer mehr über TV-Einstellungen im Sinne der Filmschaffenden erfahren möchte, sollte sich Vox' "How your TV settings ruin movies" ansehen oder which.co.uks "How to get the best TV picture" lesen.

Meinung von GN⁺

  • Der wichtigste Punkt dieses Artikels ist, dass die Standardeinstellungen von Smart-TVs das Filmerlebnis beeinträchtigen können und dass sich durch ihre Anpassung eine bessere Bildqualität sowie ein Seherlebnis erzielen lassen, das der Absicht der Filmschaffenden eher entspricht.
  • Für Smart-TV-Nutzer kann es interessant sein, diese Einstellungen anzupassen; der Artikel bietet nützliche Informationen für alle, die Filme in ihrer ursprünglichen Form sehen möchten.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-12-05
Hacker-News-Kommentare
  • Beschwerde über die Funktion von Samsung-TVs, die Lautstärke abhängig von Umgebungsgeräuschen automatisch anzupassen

    Ein Nutzer äußerte Unmut darüber, dass sich bei Samsung-TVs die Funktion nicht deaktivieren lasse, die die Lautstärke bei hoher Umgebungslautstärke erhöht; wenn sein Kind schreit, wird der Fernseher noch lauter und verursacht zusätzlichen Stress.

  • Negative Meinung zur Frame-Interpolation

    Ein anderer Nutzer findet, dass Frame-Interpolation besonders bei Animationen schrecklich aussieht, und kritisiert, dass auf YouTube Animationen, die bewusst für 24 fps gedacht sind, auf 60 fps umgewandelt werden und damit die Perfektion der ursprünglich von Hand gefertigten Animation zerstören.

  • Fachliche Erklärung zur Local-Dimming-Funktion

    Ein ehemaliger Verkäufer für High-End-Audio/Video erklärt, dass Local Dimming nicht dasselbe sei wie dynamischer Kontrast: Das LED-Backlight-Array verbessere den tatsächlichen Kontrast, indem es dunkle Bereiche des Quellmaterials abdunkelt, und erzeuge keinen künstlichen Kontrast durch Anpassung der Belichtung. Diese Technik könne zwar Halo-Effekte verursachen, sei aber ein Schritt in die richtige Richtung.

  • Verwunderung über das fehlende Thema der TV-Einstellung „Schärfe“

    Ein Nutzer erwähnt, dass es schwierig sei, die Einstellung „Schärfe“ bei Fernsehern zu justieren, und weist darauf hin, dass man bei Werten wie „0“, „50“ oder „100“ kaum erkennen könne, ob dadurch zusätzliche Schärfe hinzugefügt, das Bild weicher/schärfer gemacht oder Weichzeichnung entfernt werde.

  • Geteilte Methode zum Aktivieren des Pro-Modus bei Sony-Bravia-Panels

    Ein Nutzer eines Sony-Bravia-Panels erklärt, dass sich mit einer bestimmten Tastenkombination der Pro-Modus aktivieren lasse, wodurch sich ein träges Panel weitgehend in ein normales Display verwandeln könne.

  • Vorstellung des Tools „TV Screen Optimizer“ von Consumer Reports

    Consumer Reports bietet das Tool „TV Screen Optimizer“ an, das optimale Bildeinstellungen nach Marke und Modell bereitstellt und auch erklärt, wie man ACR und andere datenschutzrelevante Funktionen deaktiviert.

  • Positive Bewertung der Motionflow-Technologie von Sony-TVs

    Ein Nutzer erwähnt, dass Sony mit Motionflow die Technik perfektioniert habe, sodass man sich über die Bildrate weniger Gedanken machen müsse, und vermutet, dass Sony dem Thema Priorität eingeräumt habe, weil das Unternehmen als einziger Hersteller ein eigenes Studio besitze.

  • Nostalgie für klassische TV-Technik und Kritik an moderner Fernsehtechnik

    Ein anderer Nutzer spricht über die Eigenschaften klassischer Fernsehtechnik und die Debatten zwischen NTSC, PAL und SECAM, erinnert sich wehmütig an den Charme klassischer analoger Fernseher und teilt seine Meinung zu den Vor- und Nachteilen des modernen Wandels von MP2 zu MP4.

  • Notwendigkeit von Motion Interpolation zur Vermeidung von Kopfschmerzen durch 24-fps-Videos

    Ein Nutzer argumentiert, dass Menschen, die durch 24-fps-Videos – insbesondere bei Kameraschwenks – Kopfschmerzen bekommen, Motion Interpolation benötigen, und merkt an, dass einige in 48 fps gedrehte Filme deutlich angenehmer anzusehen seien.

  • Geteilte Methode zum Blockieren des Netzwerkverkehrs von Samsung-TVs

    Ein Nutzer erwähnt, dass er seinen Samsung-TV hinter einem pihole betreibe, um Werbung in der TV-Oberfläche zu blockieren, und dass sich damit vermutlich auch andere API-Aufrufe zur Datenerfassung unterbinden lassen, wodurch sich der Netzwerkverkehr des Fernsehers reduzieren lasse.