- Boeing wurde von der mutmaßlich russischen Ransomware-Gruppe LockBit angegriffen. Die Gruppe warnte, die Daten zu veröffentlichen, falls Boeing nicht reagiere.
- Nach Ablauf der Frist am 10.11. wurden mehr als 45 GB an Dateien veröffentlicht, darunter Backups von IT-Management-, Monitoring- und Audit-Tools sowie Backups von Citrix-Geräten.
- Boeing bestätigte den Cyberangriff, legte jedoch keine Details zum Hack offen.
- LockBit ist seit mehr als vier Jahren aktiv und hat allein in den USA mit über 1.700 Angriffen rund 91 Millionen US-Dollar erpresst.
- Das Team von MalwareHunter erklärte nach Prüfung der geleakten Inhalte, dass diese möglicherweise von Aviall stammen, einem Teilehändler, den Boeing 2006 übernommen hat.
- Da Aviall seit 17 Jahren in die Boeing-Systeme integriert ist, könnte die Schwere des Leaks größer sein als bislang bekannt.
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