1 Punkte von GN⁺ 2025-11-14 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Die Zahlungsplattform Checkout.com wurde Ziel eines Erpressungsversuchs durch Cyberkriminelle, lehnte die Zahlung von Lösegeld ab und spendet den entsprechenden Betrag stattdessen für Cybersicherheitsforschung
  • Die Angreifer verschafften sich unbefugten Zugriff auf ein Legacy-Cloud-Dateispeichersystem eines Drittanbieters, das vor 2020 genutzt wurde, und erlangten dabei einige Daten
  • Checkout.com betont, dass die Zahlungsabwicklungsplattform, Händlergelder und Kartendaten in keiner Weise betroffen waren
  • Das Unternehmen schätzt, dass weniger als 25 % aller Händler betroffen sein könnten, und arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden und Aufsichtsbehörden zusammen
  • Spenden gehen an die Carnegie Mellon University und das University of Oxford Cyber Security Center; zugleich bekräftigt das Unternehmen Transparenz und Vertrauen als Kernwerte der Branche

Überblick über den Vorfall

  • Checkout.com wurde vergangene Woche von einer kriminellen Gruppe namens „ShinyHunters“ kontaktiert, die behauptete, an Checkout.com-bezogene Daten gelangt zu sein, und Lösegeld forderte
  • Die Untersuchung ergab, dass sich die Angreifer unbefugten Zugriff auf ein vor 2020 verwendetes Cloud-Dateispeichersystem eines Drittanbieters verschafft hatten
    • Das System wurde zur Speicherung von internen Betriebsdokumenten und Unterlagen für das Händler-Onboarding genutzt
    • Checkout.com räumte ein, dass das System versehentlich nicht ordnungsgemäß stillgelegt wurde
  • Das Unternehmen stellte klar, dass der Vorfall keine Auswirkungen auf die Zahlungsabwicklungsplattform hatte und die Angreifer weder auf Händlergelder noch auf Kartennummern zugreifen konnten

Auswirkungen und Reaktionsmaßnahmen

  • Checkout.com schätzt derzeit, dass weniger als 25 % der Händler betroffen sein könnten
  • Das Unternehmen ist dabei, betroffene Händler zu identifizieren und einzeln zu kontaktieren, und arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden sowie den zuständigen Aufsichtsbehörden zusammen
  • Checkout.com betont Transparenz und Verantwortlichkeit und bekräftigt gegenüber Partnern und Kunden den Willen, Vertrauen zu erhalten

Ablehnung des Lösegelds und Spendenentscheidung

  • Checkout.com erklärte, kein Lösegeld an Kriminelle zu zahlen
  • Stattdessen spendet das Unternehmen den von den Angreifern geforderten Betrag als Fördermittel für die Erforschung von Cyberkriminalität an die Carnegie Mellon University und das University of Oxford Cyber Security Center
  • Das Unternehmen erklärte, den Vorfall zum Anlass für mehr Sicherheitsinvestitionen in der gesamten Branche machen zu wollen

Haltung und Zusagen des Unternehmens

  • Checkout.com erklärte, dass „Sicherheit, Transparenz und Vertrauen“ die Grundlage der Branche seien, und kündigte an, den Fehler anzuerkennen und Händler zu schützen
  • Das Unternehmen betonte, weiter in den Kampf gegen kriminelle Aktivitäten zu investieren, die die digitale Wirtschaft bedrohen
  • Händler können über ihre bestehenden Checkout-Ansprechpartner Unterstützung anfordern

Fazit

  • Checkout.com hat mit diesem Vorfall seine entschlossene Haltung gegenüber Cyber-Erpressung gezeigt und will
    durch Spenden für Sicherheitsforschung die Abwehrkraft der gesamten Branche stärken
  • Das Unternehmen konzentriert sich darauf, durch transparente Offenlegung und verantwortungsvolle Maßnahmen das Vertrauen der Händler wiederherzustellen

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