- Das Android-Team wird Anfang nächsten Jahres gemeinsam mit ausgewählten eingebetteten Medienanbietern eine experimentelle Android WebView Media Integrity API pilotieren.
- Diese API wurde entwickelt, um Sicherheit und Datenschutz für eingebettete Medien in Android-Apps zu verbessern.
- Bestehende Lösungen wie die Play Integrity API und Firebase App Check ermöglichen es Entwicklern, Serveranfragen ihrer Apps zu verifizieren und dabei die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.
- Die neue API soll die Weitergabe von Informationen aus diesen Authentifizierungsdiensten an Anbieter eingebetteter Inhalte vereinfachen und erweitern.
- Der Vorschlag für die Web Environment Integrity API wird vom Chrome-Team inzwischen nicht mehr weiterverfolgt.
- Die Android WebView Media Integrity API ist bewusst eng gefasst und richtet sich nur an in Apps eingebettete WebViews; auf Android-Geräten mit Google Mobile Services (GMS) erweitert sie bestehende Funktionen.
- Die API wird nicht über eingebettete Medien wie Streaming-Video und -Audio hinausgehen und auch nicht über Android WebView hinaus bereitgestellt werden.
- Die Android WebView API ist flexibel und leistungsfähig, kann aber für Betrug und Missbrauch genutzt werden, da App-Entwickler auf Webinhalte zugreifen und Interaktionen mit Nutzern potenziell verändern können.
- Die neue API liefert Anbietern eingebetteter Medien Integritätsbewertungen für Gerät und App, damit sichergestellt werden kann, dass ihre Streams in einer sicheren und vertrauenswürdigen Umgebung ausgeführt werden.
- Die Bewertungen bestehen aus einfachen Metadaten mit geringer Entropie zu App und Gerät und enthalten weder Nutzer- noch Gerätekennungen.
- Anders als bei Apps und Spielen, die die Play Integrity API verwenden, erhalten Medienanbieter keinen Play-Lizenzstatus der App, und die App kann den Paketnamen aus der Bewertung ausschließen.
- Ziel der API ist es, ein florierendes und vielfältiges Ökosystem für Medieninhalte in Android-Apps zu erhalten.
- Anbieter von Medieninhalten sind eingeladen, ihr Interesse an der Teilnahme an einem sogenannten Access Program Anfang nächsten Jahres zu bekunden.
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