7 Punkte von kuroneko 2023-07-25 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Google hat mit der Arbeit an einem Prototypen der Web Integrity API begonnen, die den Client verifiziert, auf dem der Browser läuft.
  • Beworben wird sie damit, Werbeeinblendungen besser zählen, Bots verhindern, geistige Eigentumsrechte durchsetzen und zusätzliche Sicherheit für Finanzen und Webspiele bieten zu können.
  • Inspiriert ist sie von Geräteattestierungs-APIs wie Apples App Attest oder Androids Play Integrity API.
  • Sollte diese Funktion eingeführt werden, müsste man vor dem Zugriff auf eine Website zunächst einen Server eines Drittanbieters kontaktieren, einen Authentifizierungstest durchlaufen und einen Token erhalten.
    • Auch alle zum Browser gehörenden Plugins sowie externe Programme, die auf den Browser zugreifen, könnten Gegenstand der Prüfung werden.
    • Dadurch könnte sie zu einem auf das gesamte Web anwendbaren DRM werden, das dem offenen Web völlig entgegensteht.
  • Google sagt zwar, dass es diese Funktion nicht missbräuchlich einsetzen wolle, doch da das Unternehmen bereits Manifest V3 eingeführt hat, das Werbeblocker-Erweiterungen einschränkt, liegt der Verdacht nahe, dass es letztlich darum gehen könnte, Ad-Blocking grundsätzlich zu unterbinden.

2 Kommentare

 
kuroneko 2023-07-25

Man müsse mehr über die Person hinter dem Webbrowser wissen – heißt es …
Ich verstehe das nicht so recht. Wenn man den Zweck, die Werbeeinnahmen zu steigern, ausklammert, ist mir nicht klar, warum diese Funktion überhaupt nötig ist.

Dann könnte man ja gleich einen Browser mit Anti-Cheat bauen, wie bei Online-Spielen …

 
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