- Der weit verbreitete Passwort-Manager 1Password hat verdächtige Aktivitäten in seinem eigenen Okta-Konto entdeckt.
- Diese verdächtigen Aktivitäten wurden am 29. September festgestellt und sofort gestoppt.
- Pedro Canahuati, CTO von 1Password, bestätigte, dass weder Nutzerdaten noch sensible Systeme kompromittiert wurden.
- Das Unternehmen arbeitet mit Okta zusammen, um herauszufinden, wie ein unbekannter Angreifer Zugriff auf das Konto erlangen konnte.
- Es wurde bestätigt, dass dieser Vorfall eine Folge der von Okta gemeldeten Kompromittierung seines Customer-Support-Management-Systems war.
- Die Angreifer erlangten HTTP-Archive-(HAR-)Dateien, die sensible Informationen wie Authentifizierungs-Cookies und Session-Tokens enthalten.
- 1Password ist der zweite bekannte Okta-Kunde, der bei Folgeangriffen ins Visier genommen wurde.
- Die Angreifer verschafften sich auch Zugriff auf den Okta-Tenant von 1Password, der zur Verwaltung von Systemzugriffen und Berechtigungen verwendet wird.
- Die Angreifer aktualisierten den IDP (Identity Provider), der zur Authentifizierung der von Google bereitgestellten Produktionsumgebung verwendet wird.
- 1Password änderte anschließend die Konfigurationseinstellungen seines Okta-Tenants, um die Sicherheit zu erhöhen.
- Der Vorfall bei Okta ist Teil einer Serie von Angriffen auf große Unternehmen, die Software oder Dienste für eine große Zahl von Kunden bereitstellen.
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