1 Punkte von GN⁺ 2023-10-21 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Autor Chris Siebenmann nutzt zwei zentrale Browser-Instanzen, beide Firefox, für unterschiedliche Zwecke.
  • Der primäre Firefox-Browser ist mit strengen Einstellungen und Erweiterungen angepasst und führt meist kein JavaScript aus und meldet sich nirgends an.
  • Die zweite Firefox-Instanz wird für Aufgaben verwendet, die JavaScript und Cookies benötigen, und verwirft beim Beenden alle Cookies und Daten.
  • Diese zweite Firefox-Umgebung wird erzeugt, indem vor dem Start von Firefox die Umgebungsvariable $HOME geändert wird, was hilft, beide Umgebungen vollständig zu trennen.
  • Die zweite Firefox-Umgebung wird verwendet, um sich bei Websites anzumelden, denen der Autor nicht vertraut oder die JavaScript benötigen.
  • Der Autor nutzt außerdem Websites, die sowohl JavaScript als auch eine Anmeldung erfordern und komplizierte Anmeldeverfahren haben, weshalb er sich möglichst selten anmelden möchte.
  • Um diese komplexen Websites zu verwalten, verwendet der Autor zusätzliche Profile in seiner „JavaScript“-Firefox-Konfiguration, jeweils eines pro komplexer Website.
  • Jedes Profil hat einen Standard-Satz an Firefox-Add-ons, darunter uBlock Origin und Cookie AutoDelete, und behält nur die Cookies, die für die jeweilige Website erforderlich sind.
  • Der Autor bevorzugt separate Profile gegenüber Firefox Multi-Account Containers, weil er sich sicherer ist, was sie tun und wie ihre verschiedenen Aspekte miteinander interagieren.
  • Der Autor verwendet für diese Profile außerdem zusätzliche Firefox-Add-ons wie Foxy Gestures, Cookie Quick Manager und Certainly Something.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-10-21
Hacker-News-Kommentare
  • Die einzigartige Firefox-Funktion „Containers“ wird von Nutzern sehr geschätzt, da sie es ermöglicht, verschiedene Profile/Container zu erstellen und standardmäßig Isolierung und Datenschutz zu bieten.
  • Firefox-Profile sind unterbewertet und werden wenig genutzt, bieten aber Komfort beim Trennen von beruflichem und privatem Browsing sowie beim Testen verschiedener Erweiterungen.
  • Einige Nutzer bewerten die Profil-UI und die Verwaltungserfahrung von Firefox im Vergleich zu Chrome/Edge als unterlegen.
  • Nutzer wünschen sich eine Funktion, mit der sie auswählen können, in welchen Containern welche Erweiterungen aktiviert werden.
  • Es gibt Rückmeldungen mit der Bitte um eine bessere UX, wenn versehentlich ein bereits laufendes Profil gestartet wird, sowie um eine klarere visuelle Unterscheidung zwischen Profilen.
  • Einige Nutzer haben mehrere Browser-Instanzen für unterschiedliche Aktivitäten erstellt, wobei auf jede ein anderes Set an Erweiterungen und Werbeblocker-Regeln angewendet wird.
  • Obwohl Firefox-Profile Anerkennung finden, empfinden einige Nutzer den Wechsel zwischen JS- und Non-JS-Profilen als umständlich und bevorzugen stattdessen noscript.
  • Einige Nutzer haben Firefox so eingestellt, dass beim Start nach einem Profil gefragt wird, und jedes Profil ist so konfiguriert, dass Cookies, Verlauf usw. beim Beenden aus Datenschutzgründen entfernt werden.
  • Firefox-Profile sind schlecht dokumentiert, gelten aber als gut hackbar; erwähnt wurden die Dateien user.js und places.sqlite, um Standardpräferenzen zu konfigurieren sowie Lesezeichen und Browserverlauf zu verwalten.
  • Einige Nutzer sind der Meinung, dass JavaScript inzwischen ein wesentlicher Bestandteil des Webs ist, und argumentieren, dass man JavaScript lieber durch Sandboxing, Sicherheitsdomänen und reichhaltige Berechtigungsmodelle sicherer machen sollte, anstatt zu versuchen, Non-Script-Versionen von Websites zu entwerfen.