4 Punkte von ganadist 2023-10-20 | 4 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

In dem Artikel geht es insgesamt darum, die Qualität des OS zu verbessern (etwas, das sich wohl jedes Softwareunternehmen wünscht).
Auffällig ist jedoch diese Formulierung.

Even internally, we’re looking at actually changing some of our developer practices in 2024   
where rather than sort of go[ing] off for a year and work[ing] on a release for a very long time,   
we break that up into chunks internally so that we sort of keep the branch green as we go.  

Offenbar möchte man die Android-Releases, die bisher jährlich erschienen, in kürzere Intervalle aufteilen.
Tatsächlich ist der Release-Zyklus von Android im Vergleich zu anderen Google-Produkten eher lang.
Auch bei Chrome gab es vor Kurzem eine Ankündigung, den Release-Zyklus zu verkürzen.

4 Kommentare

 
ganadist 2023-10-20

Als ich einem Kollegen im Unternehmen den AOSP-Release-Zyklus erklärt habe, dachte ich, dass es auch für die Leser dieses Beitrags hilfreich sein könnte, daher hinterlasse ich das hier.

AOSP hat den folgenden Release-Zyklus:

  • Major Release (1 Jahr)
  • QPR (Quarterly Platform Release) (3 Monate)
  • Security Update (1 Monat)

Darüber hinaus gibt es noch die folgenden Updates.

  • Google Play System Update: Selbst wenn der Hersteller kein OS-Update bereitstellt, liefert Google Updates für Komponenten des OS. (1 Monat)
  • Pixel Feature Drop: QPR + Updates für Pixel-exklusive Apps (3 Monate)
 
secret3056 2023-10-20

Im Fall von Samsung werden vier große Updates unterstützt, aber würde dadurch die tatsächliche Dauer des Software-Supports am Ende nicht eher kürzer werden...

 
xguru 2023-10-20

Zur Steigerung der Motivation innerhalb der Organisation? Dafür scheinen kürzere Zeiträume besser zu sein. Ein Jahr ist definitiv zu lang.

 
hikamaeng 2023-12-03

Das Problem ist, dass alle App-Entwickler von diesem Kollateralschaden betroffen sind ... =.=