- Ein kritischer Artikel über die Verwendung relativer Zeitangaben wie „gestern“, „vor 2 Tagen“ und „vor einer Woche“
- Der Autor Nikita Prokopov argumentiert, dass solche Angaben die menschliche Sprache und das Verständnis von Zeit nicht korrekt widerspiegeln
- Laut Prokopov definieren Menschen „gestern“ als einen vollständigen Kalendertag und nicht als einen Zeitpunkt weniger als 24 Stunden vor heute
- Der Autor weist außerdem darauf hin, dass verschiedene Plattformen „gestern“ unterschiedlich berechnen, was zu Verwirrung und Vertrauensverlust führt
- Prokopov kritisiert auch die Verwendung von Angaben wie „vor 12 Tagen“ und argumentiert, dass Menschen nicht auf natürliche Weise in Kategorien wie „vor mehr als 5 Tagen“ denken
- Er empfiehlt, vage Begriffe wie „letzte Woche/letzten Monat/letztes Jahr“ zu vermeiden und zur Klarheit konkrete Daten zu verwenden
- Der Artikel wurde am 4. Oktober 2023 veröffentlicht
- Die Kritik des Autors zielt darauf ab, die Nutzererfahrung und das Verständnis auf digitalen Plattformen zu verbessern
3 Kommentare
Echt, bei GitHub genauso wie bei YouTube, hasse ich diese Angaben wie „vor ein paar Monaten“ oder „vor ein paar Jahren“. Wie auch in den HN-Kommentaren unten erwähnt wurde: „vor 1 Jahr“ ist in Wirklichkeit manchmal schon 1,5 Jahre her, das ist viel zu ungenau.
Dem kann ich wirklich zustimmen. Aus Sicht derjenigen, die so etwas entwickeln, ist es zwar praktisch, wenn man es als „vor xx Tagen“ anzeigt, weil man sich dann nicht um die je nach Land unterschiedlichen Datumsformate wie YY.MM.DD oder MMDDYYYY kümmern muss, aber ich finde eine Datumsangabe besser als „vor xx Tagen“.
Hacker-News-Kommentar
<time>wird vorgeschlagen, damit der Browser das Format entsprechend den Präferenzen des Nutzers darstellen kann