- Dieser Artikel behandelt die besonderen Aspekte von Debian, einem inzwischen 30 Jahre alten, großen und komplexen Betriebssystem- sowie Open-Source-Projekt.
- Debian strebt danach, ein hochwertiges und sicheres allgemeines Betriebssystem zu sein, das ausschließlich aus freier und Open-Source-Software besteht und auf den meisten Computern läuft.
- Debians Entscheidungsprozess ist demokratisch organisiert, mit klar definierten Verfahren für Entscheidungen und einer jährlich gewählten Projektleitung.
- Debian hat einen Gesellschaftsvertrag und die Debian-Richtlinien für freie Software, die Debians Versprechen darstellen.
- Debian besteht auf Selbstgenügsamkeit: Alles, was für Debian paketiert wird, muss sich ausschließlich mit Abhängigkeiten innerhalb von Debian bauen lassen.
- Debian vermeidet die Nutzung von Kopien von Bibliotheken, die zusammen mit paketierter Software mitgeliefert werden, um nicht bei Sicherheitsproblemen alle Kopien einer Bibliothek suchen und patchen zu müssen.
- Debian hat einen strengen Aufnahmeprozess für Mitglieder, wegen der Größe und Komplexität des Betriebssystems und wegen der potenziellen Macht, die Mitglieder beim Hochladen neuer Pakete haben können.
- Debian vergibt Codenamen für jede Hauptveröffentlichung; ursprünglich geschah das, um das Spiegeln des Debian-Paketarchivs kostengünstiger zu machen.
- Debian verändert sich aufgrund seiner Größe langsam, und jede Änderung, die den Großteil der Pakete betrifft, erfordert Zeit und umfassende Diskussionen.
- Debian-Entwickler neigen bei technischen Entscheidungen zu konservativen Ansätzen und bevorzugen Lösungen, die keine großen Veränderungen erfordern.
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