3 Punkte von GN⁺ 2023-10-01 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Der Dienst Azure Database for MariaDB wird am 19. September 2025 eingestellt
  • Nutzern wird empfohlen, bis zum Ende des Dienstes zu Azure Database for MySQL Flexible Server zu migrieren.
  • Workloads, die nach dem 19. September 2025 noch auf Azure Database for MariaDB laufen, werden gelöscht; zugehörige Anwendungsdaten gehen ebenfalls verloren
  • Nutzer können Azure Database for MariaDB bis zum Ende des Dienstes weiterhin verwenden
  • Azure investiert in MySQL Flexible Server, das sich besser für missionskritische Workloads eignet
    • MySQL Flexible Server bietet im Vergleich zu MariaDB bessere Funktionen, höhere Leistung, eine verbesserte Architektur und mehr Kontrollmöglichkeiten für das Kostenmanagement
    • Vorteile: Kostenoptimierung, bessere Performance für produktive geschäftskritische Workloads, verbesserte Verfügbarkeit, Möglichkeit einer Hot-Standby-Konfiguration usw.
  • Azure stellt Anleitungen bereit, wie sich eine Migration zu Azure Database for MySQL durchführen lässt, um Serviceunterbrechungen zu vermeiden

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-10-01
Hacker-News-Kommentare
  • Azure stellt nicht nur den Support für MariaDB ein, sondern löscht bis zum 19. September 2025 auch alle Datenbanken, die auf Azure Database for MariaDB laufen.
  • Einige Nutzer stellen die Wahl von Azure als Plattform infrage und weisen darauf hin, dass Unternehmen dadurch in Abhängigkeiten geraten oder feststecken können.
  • Als Alternative zu MariaDB könnte eine SQL-Server-Datenbank dienen; Azure bietet verwaltete SQL-Datenbanken für 5 $ pro DB an.
  • AWS scheint MariaDB gegenüber MySQL zu bevorzugen und nennt dafür Skalierbarkeit, höhere Abfragegeschwindigkeit und zusätzliche Funktionen als Gründe.
  • Dass Microsoft diese Datenbanken als Teil seiner "Open-Source"-Strategie bezeichnet, erscheint manchen Nutzern umstritten.
  • Azures abrupte Änderung wirkt auf einige kundenfeindlich, und es gibt Kritik daran, dass der Ankündigung die nötige Tiefe fehlt.
  • Es gibt Spekulationen, dass dieser Schritt damit zusammenhängen könnte, dass MariaDB in letzter Zeit Änderungen vorgenommen hat, durch die es nicht mehr mit MySQL kompatibel ist.
  • Azures Entscheidung wirkt nicht wie ein Versuch, MSSQL mit Zusatzverkäufen zu pushen, sondern eher wie ein abruptes Zurückziehen des Supports.
  • Manche Nutzer sehen in Azures Ankündigung eher eine Verkaufsstrategie als den eigentlichen Grund, warum MariaDB nicht unterstützt wird.
  • Es gibt Spekulationen, dass dieser Schritt mit Oracles jüngster Ankündigung zu Datenbanken auf Azure zusammenhängen könnte.