- Die Free Software Foundation (FSF) begeht am 27. September 2023 den 40. Jahrestag des GNU-Betriebssystems und den Beginn der Free-Software-Bewegung
- Das GNU-Betriebssystem, das für „GNU's not Unix“ steht, wurde 1983 vom Informatiker Richard Stallman entwickelt, mit dem Ziel, ein freies, Unix-ähnliches Betriebssystem bereitzustellen
- GNU ist das einzige Betriebssystem, das eigens für die Freiheit der Nutzer entwickelt wurde, und bietet eine vollständige und ethische Alternative zu proprietären Betriebssystemen
- Das GNU-System ist nicht nur das am weitesten verbreitete auf freier Software basierende Betriebssystem, sondern hat in den vergangenen 40 Jahren auch die Kernphilosophie geprägt, die die Free-Software-Bewegung getragen hat
- GNU wird üblicherweise mit dem Kernel Linux kombiniert, bildet das Rückgrat des Internets und betreibt Millionen von Servern, Desktops und eingebetteten Rechengeräten
- GNU war Vorreiter des Software-Lizenzierungsansatzes „Copyleft“, der am besten durch die GNU General Public License (GPL) veranschaulicht wird, nach der in abgeleiteten Werken dieselben Rechte erhalten bleiben müssen
- Die Free-Software-Community ist in den vergangenen 40 Jahren stark geblieben und gewachsen, was sich auf der jährlichen LibrePlanet-Konferenz der FSF zu Softwarefreiheit und digitaler Ethik zeigt
- Zu den besonderen Veranstaltungen zur Feier des GNU-Jubiläums gehören ein Treffen von GNU-Hackern im schweizerischen Biel sowie ein Hackertag im FSF-Hauptquartier in Boston, Massachusetts
- Die 1985 gegründete FSF setzt sich dafür ein, die Rechte von Computernutzern zu fördern, Computerprogramme auszuführen, zu bearbeiten, zu teilen, dazu beizutragen und weiterzuverbreiten, und das Bewusstsein für die ethischen und politischen Fragen der Freiheit bei der Softwarenutzung zu stärken
- Die Verbindung von GNU und Linux im Jahr 1992 bildete ein vollständiges freies Betriebssystem, wodurch PCs erstmals ohne unfreie Software betrieben werden konnten
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