7 Punkte von GN⁺ 2023-09-15 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Von USB/DVD bootbar
  • So konzipiert, dass beim Herunterfahren keine Spuren auf dem Computer zurückbleiben, um maximale Sicherheit zu gewährleisten (besuchte Websites, verwendete Dateien, verbundene Netzwerke usw.)
  • Nutzt für alle Verbindungen das Tor-Netzwerk, schützt so die Online-Privatsphäre, umgeht Zensur und bietet ein uneingeschränktes Interneterlebnis
  • Enthält verschiedene Anwendungen für die Arbeit mit sensiblen Dokumenten und sichere Kommunikation (Tor Browser, Thunderbird, KeePassXC, LibreOffice, OnionShare, Metadata Cleaner usw.)
  • Es ist auch möglich, Dateien und Einstellungen in einem verschlüsselten Speicherbereich zu sichern
  • Tails ist freie Software auf Basis von Debian GNU/Linux
  • Richtet sich an unterschiedlichste Menschen, darunter Aktivisten, Journalisten, Überlebende häuslicher Gewalt und alle, die in der digitalen Welt zusätzlichen Datenschutz benötigen
  • Unterstützt unter anderem von Edward Snowden und Roger Dingledine, Mitgründer des Tor-Projekts
  • Auch die EFF empfiehlt Tails als eine der robustesten Methoden zur Nutzung des Tor-Netzwerks

2 Kommentare

 
xguru 2023-09-15

Es ist auch möglich, nach dem Booten von Tails über VirtualBox ein anderes OS auszuführen.
HiddenVM - Desktop-OS nutzen, ohne Spuren zu hinterlassen

Der Beitrag wurde zwar vor 3 Jahren veröffentlicht, aber HiddenVM selbst wird seitdem weiterhin zusammen mit jeder Tails-Aktualisierung aktualisiert.
Unterstützt werden Betriebssysteme wie Windows 10, macOS Mojave, Linux Mint, Ubuntu, Xubuntu, Fedora und Whonix.

 
GN⁺ 2023-09-15
Hacker-News-Kommentare
  • Der Artikel behandelt Tails, ein portables Betriebssystem, das zum Schutz vor Überwachung und Zensur entwickelt wurde.
  • Einige Nutzer loben die Fähigkeit von Tails, beim Ausschalten des Computers alles zu vergessen, da dies ein unbeschwertes Computing-Erlebnis ermöglicht.
  • Andere argumentieren jedoch, dass Tails einen sehr spezifischen Anwendungsfall habe und wegen seiner Anti-Forensik-Funktionen für viele Menschen nicht notwendig sei.
  • Whonix wird als Alternative zu Tails für diejenigen vorgeschlagen, die ein sichereres und stärker auf Privatsphäre ausgerichtetes Betriebssystem suchen. Es basiert auf dem Tor-Anonymitätsnetzwerk und Debian GNU/Linux und wurde entwickelt, um DNS-Leaks zu verhindern und die echte IP selbst vor Malware mit Root-Rechten zu verbergen.
  • Einige Nutzer äußern Bedenken hinsichtlich potenzieller Schwachstellen in Tails und schlagen vor, dass obskurere Projekte sicherer sein könnten. Sie argumentieren, dass weniger bekannte Projekte mit geringerer Wahrscheinlichkeit sofort nutzbare Schwachstellen aufweisen.
  • Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit von Open-Source-Software. Einige Nutzer schlagen vor, dass man keiner Open-Source-Software vollständig vertrauen könne, solange man den Quellcode nicht überprüft und die Binärdateien nicht selbst daraus erstellt.
  • Trotz dieser Bedenken haben einige Nutzer Tails über Jahre hinweg verwendet und bewerten es als hervorragend; dabei erwähnen sie verwandte Projekte wie Whonix und Qubes OS.
  • Ein Nutzer teilte seine Erfahrungen mit der Whonix Workstation und ihrem mehrschichtigen Verteidigungssystem und betonte die Bedeutung einer sorgfältigen Einrichtung und von Sicherheitsverfahren.
  • Es gibt eine Diskussion über den Kompromiss zwischen Unauffälligkeit und Anonymität, wobei einige argumentieren, dass Werkzeuge wie Tails Nutzer eher hervorstechen lassen, statt sie in der Menge aufgehen zu lassen.
  • Einige Nutzer stellen die Ursprünge von Tails infrage und spekulieren, dass es in einem Zweig des US-Militärs oder der Sicherheitsdienste entstanden sein könnte, was Bedenken hinsichtlich eines möglichen „Honeypot“-Szenarios aufwirft.
  • Ein kurzes und informatives Video über Tails von Fireship wurde ebenfalls geteilt.