1 Punkte von GN⁺ 2023-09-03 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein persönlicher Erfahrungsbericht eines Doktoranden, der ohne Smartphone Wäsche waschen möchte
  • Der Autor reflektiert darüber, wie sich das Wäschewaschen von einer manuellen Tätigkeit durch technische Unterstützung zu einem automatisierten Vorgang verändert hat
  • Im Wohnheim des Autors, „Sidney Pacific“, wurden um 2020 neue Waschmaschinen installiert, die eine App namens „Washlava“ verwenden
  • Der Autor beschließt, seine Smartphone-Nutzung einzuschränken, und stößt bei einem vom Washlava-App abhängigen Waschprozess auf Schwierigkeiten
  • Der Autor entdeckt, dass Washlava für Nutzer ohne Telefon einen iPod Touch bereitstellt. Dieses Gerät wird „Laundry Pod“ genannt und zum Ausführen der Washlava-App verwendet
  • Der Autor erlebt beim Einsatz des Laundry Pod mehrere Schwierigkeiten, darunter schnellen Batterieverbrauch, einen passwortgeschützten Bildschirm und Probleme beim Einloggen in das Washlava-Konto
  • Trotz dieser Hürden gelingt es dem Autor, erfolgreich Wäsche zu waschen, ohne zu bezahlen, weil eine Fehlermeldung angezeigt wird, dass nicht genügend Guthaben vorhanden sei
  • Der Autor reflektiert über die Komplexität des modernen Lebens, in dem selbst einfache Aufgaben wie Wäschewaschen ein Netzwerk aus Diensten und Technologie erfordern
  • Der Autor stellt infrage, ob diese technische Abhängigkeit bei grundlegenden Tätigkeiten wirklich der Weg ist, den wir einschlagen wollen, und regt eine Reflexion über unsere kollektive Menschlichkeit an

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-09-03
Hacker-News-Kommentare
  • Einzelhändler bestellen häufig Produkte mit QR-Codes, die in der Regel auf Promo- oder Informationsseiten verweisen, die von Agenturen betreut werden, welche von der Zentrale des Handelsunternehmens beauftragt wurden.
  • Solche Promo-Seiten werden nach Ende des Produktverkaufs oft nicht mehr gepflegt, sodass Sicherheitslücken entstehen können, wenn die Domain übernommen wird oder der Hosting-Anbieter kompromittiert wird.
  • Dieses Problem ist im Einzelhandel weit verbreitet, und die meisten großen Unternehmen erleben so etwas mindestens einmal im Jahr, doch in der Regel hat es keinen Einfluss auf Aktienkurs oder Ruf des Unternehmens.
  • Dass Lidl Produkte zurückruft, weil die auf der Verpackung angegebene Promo-Website kompromittiert wurde, erscheint verschwenderisch, da dadurch Plastiktüten und vermutlich auch die Kekse selbst entsorgt werden müssen.
  • Einige Kommentatoren argumentieren, dass Unternehmen URLs verantwortungsvoller verwalten sollten; dies sei eine langfristige Verpflichtung und dürfe bei Verbraucherprodukten nicht nachlässig gehandhabt werden.
  • Die Promo-Seite des zurückgerufenen Produkts (appykidsco.com) ist auf eine Person in Jiangsu, China, registriert. Da diese offenbar viele weitere Domains besitzt, deutet das auf die Möglichkeit eines automatisierten Domain-Übernahmeangriffs hin.
  • Der Produktrückruf deutet nicht darauf hin, dass mit dem Lebensmittel selbst etwas nicht stimmt, was die Hoffnung weckt, dass die zurückgerufenen Produkte an Tafeln gespendet werden könnten.
  • Ursache des Rückrufs war, dass die auf der Verpackung angegebene URL des Lieferanten kompromittiert wurde und auf eine für Kinder ungeeignete Website weiterleitete; den Kunden wurde geraten, das Produkt zurückzugeben und eine vollständige Rückerstattung zu erhalten.