- Erster OpenGL® ES 3.1-kompatibler Treiber für GPUs der M1- und M2-Familie veröffentlicht, kompatibel mit allen OpenGL-ES-3.1-Anwendungen
- Dieser Treiber ist die weltweit einzige OpenGL-ES-3.1-kompatible Implementierung für Grafikhardware der M1- und M2-Familie und hat zum Nachweis der Korrektheit Zehntausende Tests bestanden
- Um Kompatibilität zu erlangen, muss eine „Implementierung“ die offizielle Kompatibilitätstest-Suite bestehen, die alle Funktionen überprüft, und die Testergebnisse werden bei der Standardisierungsorganisation Khronos eingereicht
- Der M1-Treiber des Herstellers ist mit keiner Standard-Grafik-API kompatibel, daher gibt es keine Garantie, dass Anwendungen, die Standards verwenden, auf M1/M2 funktionieren (wenn nicht Linux ausgeführt wird)
- Die Entwickler strebten Standardkonformität an, um Qualität und Zuverlässigkeit des Linux-Treibers sicherzustellen, und wollten dem Ökosystem ein Beispiel geben, indem sie offene Standards gemäß der Spezifikation ohne jegliche Kompromisse bei der „Portabilität“ umsetzten
- OpenGL ES 3.1 aktualisiert das experimentelle OpenGL ES 3.0 und OpenGL 3.1 und fügt Compute-Shader hinzu, die üblicherweise zur Beschleunigung allgemeiner Berechnungen verwendet werden
- ES 3.1 ermöglicht es Anwendungen, in Bilder zu schreiben, was typischerweise in Compute-Shadern geschieht und flexible Bildverarbeitungsalgorithmen erlaubt
- M1 unterstützt keine atomaren Bildbefehle, daher mussten die Entwickler die Adresse eines Pixels im Speicher berechnen und auf dieser Adresse gewöhnliche atomare Operationen ausführen
- Die Entwickler verwendeten einen bekannten „Bit-Twiddling“-Algorithmus, um Bits zu verschachteln und die Leistung zu verbessern
- Die Entwickler entdeckten außerdem eine dedizierte Anweisung zum Verschachteln von Bits, mit der sie ihre clevere vektorisierte Assemblerlösung durch eine einzige Anweisung ersetzen konnten
- Die Entwickler sprachen Khronos und Software in the Public Interest ihren Dank für die Unterstützung offener Treiber aus
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