1 Punkte von GN⁺ 2023-08-18 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Der Artikel behandelt den Prozess, mit einer unkonventionellen Methode 1 TB Daten von einem defekten Seagate-Firecuda-530-Laufwerk wiederherzustellen.
  • Der Gaming-PC des Autors war mit zwei Seagate Firecuda 530 SSDs ausgestattet, begann jedoch mitten im Spiel einzufrieren und bootete nicht mehr, woraufhin sich herausstellte, dass eine der SSDs defekt war.
  • Da die defekte SSD funktionierte, wenn sie kühl war, aber ausfiel, sobald sie heiß wurde, vermutete der Autor ein temperaturbedingtes Problem.
  • Der Autor brachte die SSD mit einer ungewöhnlichen Methode zum Laufen, indem er mit einer Metall-G-Zwinge und einem Stück Kreditkarte Druck auf einen bestimmten SSD-Chip ausübte.
  • Um während der Datenrettung eine Überhitzung zu verhindern, verwendete der Autor den Kühlkörper des PCs, einen Zimmermannswinkel und wärmeleitendes Klebeband.
  • Der Autor kopierte zunächst das Verzeichnis /Users vom Laufwerk an einen sicheren Ort und erstellte anschließend mit dem Befehl dd ein Image des gesamten Laufwerks als einzelne 1-TB-Datei.
  • Nach der Datenrettung setzte der Autor einen SMD-Heißluftbläser am defekten Chip ein, was die SSD überraschenderweise reparierte, sodass sie auch ohne zusätzlichen Druck oder Kühlung funktionierte.
  • Die Erfahrung des Autors mit Elektronik half dabei, das Problem zu diagnostizieren und zu lösen, und zeigt die Bedeutung praktischen Wissens bei der Fehlersuche an Hardware.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-08-18
Hacker-News-Kommentare
  • Der Artikel erörtert verschiedene unkonventionelle Methoden zur Datenrettung von defekten Laufwerken, darunter physische Manipulationen und den Einsatz von Holzbearbeitungswerkzeugen.
  • Ein Nutzer erinnert sich an seine Erfahrung als Werkbanktechniker und berichtet, dass er Daten von einem defekten Laufwerk retten konnte, indem er physischen Druck ausübte und wiederholt auf „Retry“ klickte.
  • Ein anderer Nutzer erzählt, wie er ein instabiles Mainboard reparierte, indem er Essstäbchen aus Bambus zwischen Mainboard und Gehäuse klemmte, um das Mainboard in gebogenem Zustand zu halten.
  • Ein Nutzer erwähnt, dass das Reflow des Controllers bei einem überhitzenden Intel-Optane-Laufwerk und einem mSATA-Laufwerk erfolgreich war, obwohl kein kurzgeschlossener Kondensator gefunden wurde.
  • Ein Nutzer schlägt vor, zum Kühlen einer SSD im Betrieb statt eines Kühlkörpers einen Lüfter zu verwenden, da selbst ein kleiner Lüfter für ausreichenden Luftstrom sorgen kann.
  • Der Artikel wird mit dem „Ingenieursschlag“ verglichen, der früher bei alten rotierenden Festplatten verwendet wurde, die nicht anliefen, und zeigt die Kreativität und Improvisationsfähigkeit technisch versierter Menschen.
  • Ein Nutzer stellt infrage, ob 42 °C für NVMe überhaupt heiß seien, und sagt, das sei bei seinen Heimlaufwerken eine normale Temperatur im Leerlauf. Außerdem vermutet er, dass eine zu starke Kühlung von NVMe-Laufwerken die Leistung negativ beeinflussen könnte.
  • Die Bedeutung von Backups wird betont; ein Nutzer empfiehlt urbackup und teilt einen Link zum World Backup Day.
  • Der „Kühlschrank-Trick“ wird als erfolgreiche Methode zur Datenrettung erwähnt, früher bei alten HDDs und inzwischen auch bei NVMe-Laufwerken.
  • Ein Nutzer beschreibt auf humorvolle Weise eine Methode mit einer Holzzwinge und einem Stück Kreditkarte und nennt sie die „HN-igste“ Geschichte, die er je gelesen habe.
  • Ein Nutzer bittet um Rat, wie man auf Daten einer HDD zugreifen könne, deren Controller-Karte nicht funktioniert – abgesehen davon, sie an einen professionellen Datenrettungsdienst zu schicken.