- Google versucht mit dem Vorschlag zur „Web Environment Integrity“, das offene Web abzuschaffen
- Der Vorschlag zur „Web Environment Integrity“ würde es Websites erlauben, auszuwählen, welche Geräte (Browser) ihre Inhalte anzeigen dürfen, und anderen Geräten den Dienst zu verweigern
- Plattformen, auf denen nicht die gewünschte clientseitige Software verwendet werden kann, würden benachteiligt, wodurch Probleme bei Barrierefreiheit und Inklusion entstehen
- Der Vorschlag gilt als äußerst gesellschaftsschädlich und als Verstoß gegen die Gestaltungsprinzipien des Webs
- Google versucht seit Langem, sich das Web als eigene Plattform zu sichern, und dieser Vorschlag ist nur die jüngste Auseinandersetzung
- Der Vorschlag zielt darauf ab, durch den Ausschluss von Bots und die Auslieferung von Werbung nur an legitime Nutzer Wert aus Menschen zu extrahieren und Googles Werbeprobleme zu lösen
- Tatsächlich richtet sich der Vorschlag jedoch gegen Werbeblocker, die wegen Bedenken hinsichtlich Nutzer-Tracking und Cybersicherheit immer beliebter werden
- Der Vorschlag eröffnet Möglichkeiten für willkürlichen Missbrauch und könnte zum Verlust eines kreativen, offenen Webs führen
- Die Reaktionen auf den Vorschlag fallen unterschiedlich aus: Einige behaupten, er verursache keine Probleme bei Barrierefreiheit oder Inklusion, andere glauben, dass Unternehmen, die ihre Gewinne schützen, Menschen schaden können
- Apple hat bereits eine ähnliche API eingeführt, allerdings mit einigen Unterschieden bei Tonfall und Details
- Mozilla lehnt den Vorschlag ab und argumentiert, dass er den eigenen Prinzipien und der eigenen Vision für das Web widerspricht
- Der Vorschlag ist bereits in Arbeit; in Chromium gibt es schon Commits zu WEI, sodass die Implementierung schneller erfolgen könnte als erwartet
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
curloderpython requestsund WEI zusammen funktionieren würden, und es könnte ein Motiv geben, Web-Scraping zu monopolisieren.