- Viel Aufmerksamkeit für „Passkeys“ und die mögliche Veränderung von Authentifizierungsmethoden
- Die Fixierung auf Passkeys könnte die Nutzung von Sicherheitsschlüsseln unnötig machen
- Das Problem liegt im Unterschied zwischen residenten und nicht-residenten Schlüsseln
- Residente Schlüssel speichern den privaten Schlüssel auf dem Sicherheitsschlüssel selbst, während nicht-residente Schlüssel für die Entschlüsselung von der Credential-ID abhängen
- Residente Schlüssel verbrauchen Speicherplatz auf dem Sicherheitsschlüssel und können ihn schnell füllen
- Nicht-residente Schlüssel sind weiterhin sicher und stützen sich auf dieselben Sicherheitsfunktionen wie TLS
- Benutzerauthentifizierung ist auch ohne residente Schlüssel möglich
- Das Problem entsteht durch den Hype um Passkeys und die Verwirrung über ihre Definition
- Passkeys wurden ursprünglich von Apple als Methode eingeführt, Touch ID/Gesichtserkennung als Web-Authentifikator zu verwenden
- Die Definition von Passkeys hat sich verändert und bedeutet nun residente Schlüssel
- Diese Definition hat sich weit verbreitet und verursacht Probleme für Nutzer von Sicherheitsschlüsseln
- Sicherheitsschlüssel haben begrenzten Speicherplatz und nur unzureichende Credential-Verwaltung, was die Nutzung residenter Schlüssel erschwert
- Die Anforderung, bei jeder Registrierung residente Schlüssel zu verwenden, verschlechtert die User Experience
- Das widerspricht dem Ziel, dass Nutzer den gewünschten Authentifikator wählen können
- In der Passkey-Welt funktionieren nur einige wenige Authentifikator-Typen wirklich richtig
- Als Lösungsvorschlag wird genannt, Sicherheitsschlüssel von der Passkey-Pflicht auszunehmen und Speicheranforderungen für authentifizierte Geräte verbindlich vorzuschreiben
- Insgesamt beeinträchtigt der Hype um residente Schlüssel als Passkeys die Fähigkeit der Nutzer, ihren bevorzugten Authentifikator zu wählen.
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