- SUSE wird direkt eine kompatible Distribution für Nutzer von RHEL (Red Hat Enterprise Linux) und CentOS erstellen
- In den kommenden Jahren sollen mehr als $10m (13 Mrd. KRW) investiert werden
- Das Projekt soll an eine Open-Source-Stiftung gespendet werden
- Es wird parallel zu openSUSE und SLE (SUSE Linux Enterprise) gepflegt, damit Enterprise-Kunden ohne Vendor Lock-in wählen können
→ eine Stärkung von SUSE Liberty Linux, das im vergangenen Jahr angekündigt wurde
Von GN⁺ zusammengefasster Inhalt
- SUSE, ein führender Anbieter globaler Open-Source-Lösungen für Unternehmen, plant, RHEL (Red Hat Enterprise Linux) öffentlich zu forken und eine mit RHEL kompatible Distribution zu entwickeln und zu pflegen.
- SUSE plant, mehr als 10 Millionen US-Dollar in dieses Projekt zu investieren, um Innovation zu bewahren und Kunden sowie der Open-Source-Community Wahlfreiheit und die Vermeidung von Vendor Lock-in zu bieten.
- SUSE bekräftigt sein Engagement für hoch angesehene Linux-Lösungen wie SUSE Linux Enterprise (SLE) und openSUSE und erkennt zugleich den Bedarf an Auswahl und Kompatibilität für RHEL- und CentOS-Nutzer an.
- SUSE plant, dieses Projekt an eine Open-Source-Stiftung zu übergeben, um einen dauerhaft freien Zugang zu alternativem Quellcode sicherzustellen.
- Diese gemeinschaftliche Initiative zeigt SUSEs Engagement für Innovation und Community-getriebene Entwicklung bei Enterprise-Linux, Cloud Computing, Containerisierung, Edge Computing, AI/ML und anderen aufkommenden Technologien.
- Die Enterprise-Linux-Community benötigt Standardisierung, Stabilität und Konsistenz, und SUSEs Zusammenarbeit mit CIQ und anderen ähnlichen Unternehmen verfolgt das Ziel, offene Enterprise-Linux-Standards voranzubringen.
- SUSE lädt die Community ein, sich aktiv zu beteiligen und gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft dieser wichtigen Software mitzuwirken.
- Diese Entwicklung stärkt Liberty Linux und schafft neue Möglichkeiten für Softwareingenieure, sich zu beteiligen und zum Projekt beizutragen.
4 Kommentare
Haben die... viel Geld..?
Ist das Geschäftsmodell von SUSE wohl tragfähig…
Der aktuelle CEO von SUSE, Dirk-Peter van Leeuwen, war 18 Jahre lang als VP bei Red Hat tätig und ist im Mai dieses Jahres als CEO zu SUSE gewechselt.
https://www.linkedin.com/in/dpvanleeuwen/details/experience/
Mit anderen Worten: Er ist jemand, der das Innenleben von Red Hat außerordentlich gut kennt.
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