1 Punkte von GN⁺ 2023-06-27 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Red Hat hat vor zwei Jahren CentOS abgeschafft, eine weit verbreitete Version der kostenlos verfügbaren Enterprise-Linux-Distribution, und Nutzer als kostenlose Schmarotzer abgestempelt.
  • Red Hat bietet den Quellcode inzwischen nur noch gegen Bezahlung an; das ist zwar legal, wird aber allgemein als unhöflich und ärgerlich empfunden.
  • Das aktuelle Abonnementmodell von Red Hat ist möglicherweise nicht legal, da Benutzerkonten jederzeit gekündigt werden können, wenn man den Quellcode herunterlädt und weiterverbreitet.
  • Red Hat versucht, Downstream-Distributionen wie Rocky, Alma und Oracle Linux auszubremsen, um kurzfristige Gewinne zu sichern und damit die IBM-Oberen zufriedenzustellen.
  • Red Hat bewegt sich bei den GPL-Lizenzbedingungen von Linux an der Grenze der Legalität.
  • Red Hat galt bislang als „Open-Source-Unternehmen“, verspielt diesen Goodwill nun aber.
  • Entwickler werden dazu ermutigt, sich für ein Red-Hat-Entwicklerkonto anzumelden, um die Red-Hat-Enterprise-Linux-Lizenz zu testen.
  • Debian, Ubuntu, FreeBSD, Rocky Linux und AlmaLinux sind Alternativen zu Red Hat Enterprise Linux.
  • Das Verhalten von Red Hat ist traurig für die Nutzer, für Red Hat selbst und für alle, die sich noch in diesem Ökosystem befinden.
  • Rocky Linux und AlmaLinux versuchen zwar, einen Weg nach vorn zu finden, aber der Autor wird Red Hat Enterprise Linux nicht mehr verwenden.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-06-27
Hacker-News-Kommentare
  • Die Entscheidung von Red Hat, die Unterstützung für CentOS einzustellen, hat unter den Nutzern Besorgnis ausgelöst und einige dazu veranlasst, ihre Wahl des Ökosystems zu überdenken.
  • Es gibt eine Kontroverse darüber, ob der Red-Hat-Führung Open Source wichtig ist; einige werfen ihr vor, kurzfristige Umsätze über Beiträge zur Community zu stellen.
  • Die Verwendung des Begriffs "Trittbrettfahrer" durch eine einzelne Person wird Red Hat als Ganzem zugeschrieben, was jedoch als unfair und unproduktiv angesehen wird.
  • Das Vertriebsmodell von Red Hat pro Server gilt als naiv und könnte dazu führen, dass die Branche RHEL+Derivate nicht mehr als Standardziel für Treiber behandelt.
  • Die rechtliche Analyse von Software Freedom Conservancy zu RHEL und der GPL gilt als interessant und lesenswert.
  • Einige Kommentatoren sind der Ansicht, dass es an der Zeit ist, RHEL zu forken und eine unabhängige Version zu schaffen, die von Unternehmen wie Oracle und Amazon unterstützt wird.
  • Es gibt Bedenken, dass der Besitz von Red Hat durch IBM zu einer Schwächung des Engagements von Red Hat für Open Source und Beiträge zur Community geführt hat.