mox – modernes Open-Source-Mailserver
(github.com/mjl-)- Mailserver für die eigene Domain lassen sich einfach installieren und betreiben
- SMTP, IMAP4, Automatic TLS (Let's Encrypt)
- Unterstützung für SPF, DKIM, DMARC
- Bietet eine Web-Admin-Oberfläche
- Reputation Tracking
- Bayesian Spam Filtering
- Drosselungsfunktion für Absender mit niedriger Reputation oder ungewöhnliche Mailversender (ähnlich wie Greylisting)
- Bietet Prometheus-Metriken
- Derzeit nicht unterstützt
- Webmail, SMTP Relay, Forwarding (an externe Adressen), POP3, Autoresponders usw.
- Go-Open-Source
8 Kommentare
Ich nutze privat ein Synology NAS und verwende dabei MailPlus, das nativ unterstützt wird. Ich nutze es mit angebundener Domain, und es gibt ziemlich viele Login-Versuche. Ich verwende Länder- und Login-Versuch-Sperren, SpamAssassin-Definitionen und eine White-Domain-Liste; bislang scheint es noch ganz okay zu sein. Nur die Erneuerung von Let’s Encrypt ist lästig..
In letzter Zeit interessiere ich mich für einen eigenen Mailserver (ich träume davon, auf meiner privaten Domain einen eigenen Mailserver zu betreiben ...) und schaue mich deshalb um,
aber überall heißt es nur, man solle den eigenen Mailserver aufgeben und stattdessen einen günstigen Maildienst nutzen.
Ist das wirklich so schwer ...
Ich fand es auch sehr interessant.. Um Spam zu blockieren, haben sich die großen E-Mail-Server wohl untereinander zusammengeschlossen (?) und stehen neuen E-Mail-Servern eher ablehnend gegenüber, weshalb die Self-Hosting eines E-Mail-Servers zunehmend mühsam wird – das scheint die vorherrschende Meinung zu sein.
Besonders Gmail hat einen sehr schlechten Ruf dafür, den Betrieb solcher neuen Server enorm zu erschweren.
Das ist bis zum Aufbau/Betrieb zwar kein Problem, aber wenn ein Sicherheitsproblem auftritt, wird die Sache ziemlich ernst,
und die zweite Schwierigkeit ist, dass man bei einem Ausfall nicht so leicht reagieren kann.
Bei Messengern sieht man bei Serverproblemen, dass die Nachricht nicht gesendet wurde, aber bei E-Mails erscheint oft erst n Minuten nach dem Versand, dass das Senden fehlgeschlagen ist; wenn es sich dann um eine Mail handelt, die von einem automatisierten Server verschickt wurde, kann man auch nicht mehr darum bitten, sie erneut zu senden.
Wenn man sich mit solchen Problemen herumschlagen muss, sagt man am Ende eben einfach: Nutzt lieber Gmail.
Vielen Dank euch beiden für die Antworten.
Wie erwartet scheint ein eigener Mailserver die Zahl der Sorgen gleich zu verdoppeln.
Anscheinend sollte ich den Traum einfach ein Traum bleiben lassen...
Dann mache ich mich wohl besser auf die Suche nach einem Dienst, der einen Mailservice mit einer eigenen Domain verbindet. seufz
Es ist vielleicht etwas spät, aber ich nutze Migadu.
Ich habe dazu auch ein wenig recherchiert und empfehle Ihnen einige passende bzw. gut nutzbare Optionen.
Ich denke, dass das vielleicht sogar mit einem kostenlosen Tarif möglich wäre.