- Am 26. Januar wurde eine neue Lizenzpolitik mit dem Namen „Oracle Java SE Universal Subscription“ angekündigt
- Die Gebühren werden nach der Anzahl der Beschäftigten berechnet. Unternehmen mit bis zu 999 Beschäftigten zahlen 15 US-Dollar pro Person und Monat
- Zu den Beschäftigten, für die gezahlt werden muss, zählen nicht nur Festangestellte, sondern auch Vertragskräfte, Aushilfen, Vermittler, ausgelagerte Mitarbeitende und Berater
- Nach diesem Maßstab müssten sogar Java-Nutzungsgebühren für externe Reinigungskräfte im Gebäude gezahlt werden
11 Kommentare
https://zyto.tistory.com/m/472
Ich dachte, dieses Meme wäre nur ein Witz..
Heißt das, dass sie wirklich alles überwachen wollen, wenn sie sogar jede einzelne Aushilfskraft mitzählen? Man kann es wirklich nicht anders sagen, als dass Oracle eben ganz Oracle ist.
Oracle macht eben Oracle-Dinge. Wirklich überraschend ist das nicht.
War die Abrechnung nicht ursprünglich pro Core?
Das wird auch im Artikel erwähnt: Das bisherige Abrechnungsmodell pro Core scheint geändert worden zu sein, weil es nicht gut zu den heutigen Cloud-Umgebungen passt, in denen die Anzahl der Instanzen flexibel ist.
Wenn das so ist: Bedeutet das, dass bei entsandten Mitarbeitern eines externen Dienstleisters für diesen Mitarbeiter insgesamt zweimal gezahlt werden muss – einmal vom Unternehmen, das den externen Auftrag erteilt hat, und einmal vom externen Dienstleister selbst?
Das Ende der Kopfsteuer ist die Revolution....
Es erscheint mir wirklich unsinnig, dabei sogar die Anzahl der Mitarbeiter anderer Unternehmen zu berücksichtigen.
Wenn man von einem Großunternehmen irgendeine Dienstleistung bezieht, kann damit doch wohl kaum gemeint sein, dass man sogar für die Mitarbeiterzahl dieses Großunternehmens mit Zehntausenden Beschäftigten zahlen soll ...
Wenn man sich das PDF-Dokument ansieht, das den tatsächlichen Inhalt des Tarifs erklärt, wird es noch schlimmer.
Oracle Java SE Universal Subscription Global Price List
Dazu zählen nicht nur die internen Vollzeit-, Teilzeit- und befristet Beschäftigten des Unternehmens, sondern auch die Vollzeit-, Teilzeit- und befristet Beschäftigten von Agenturen, Vertragsfirmen, Outsourcing-Anbietern und Beratern, die für den internen Geschäftsbetrieb unseres Unternehmens arbeiten.
Ich frage mich ehrlich gesagt, wie man überhaupt die Mitarbeiterzahl anderer Unternehmen berechnen will.
Bei auf Outsourcing spezialisierten Unternehmen dürfte die Zahl der Festangestellten doch locker in die Zehntausende gehen — sollen die etwa wirklich auch mitgezählt werden..?