- Auf der IEEE-Konferenz sagte sie: „In den kommenden zehn Jahren müssen wir Energieeffizienz als die wichtigste Aufgabe betrachten.“
- Trotz der Verlangsamung von Moores Gesetz haben andere Faktoren die Rechenleistung weiterhin so vorangetrieben, dass sie sich etwa alle 2,5 Jahre verdoppelt hat.
- Die Energieeffizienz des Computings hat damit jedoch nicht Schritt gehalten, sodass dies in zehn Jahren zu einem Supercomputer führen könnte, der 500 Megawatt verbraucht.
- Das ist viel zu viel und läge in einer Größenordnung, für die man praktisch ein eigenes Kernkraftwerk bräuchte.
- Ein wichtiges Mittel dafür sind zuletzt vor allem fortschrittliches Packaging und Chiplets, mit denen sich Komponenten viel enger als früher integrieren lassen.
- Die 3D-Verbindungen in Chiplet-basierten Systemen können pro Joule etwa 50-mal mehr Bits übertragen als Kupferverbindungen.
- Ein weiterer Faktor zum Energiesparen ist die „richtige Mathematik für die richtige Aufgabe“, also der Einsatz domänenspezifischer Rechenverfahren.
- 8-Bit-Gleitkommaoperationen sind 30-mal energieeffizienter als 64-Bit-Operationen.
1 Kommentare
Liegt das vielleicht am Impuls durch den Erfolg von Apples Mx-CPU-Reihe und daran, dass man auf Umwelt- und Energiepolitik etwa in Europa reagieren muss?