20 Dinge, die ich in 20 Jahren als Software Engineer gelernt habe
(simplethread.com)- Ich weiß es immer noch nicht genau: Wir sind Menschen, die ein Leben lang lernen müssen
- Das Wichtigste in der Softwareentwicklung ist, das zu bauen, was gebraucht wird
- Die besten Software Engineers denken wie Designer
- Der beste Code ist kein Code oder Code, der nicht gewartet werden muss
- Software ist ein Mittel zum Zweck
- Manchmal muss man aufhören, das Sägeblatt zu schärfen, und einfach anfangen, etwas zu schneiden
- Wenn man nicht gut versteht, was möglich ist, kann man kein gutes System entwerfen
- Jedes System wird irgendwann nervig, also finde dich damit ab
- Niemand fragt oft genug nach dem „Warum“
- Wir sollten uns viel stärker darauf konzentrieren, 0,1x-Programmierer zu vermeiden, als 10x-Programmierer zu finden
- Der größte Unterschied zwischen Senior Engineers und Junior Engineers ist, ob sie eigene Ansichten zu Tools oder zur Art, Software zu schreiben, entwickelt haben
- Die Menschen wollen in Wirklichkeit keine echte Innovation
- Deine Daten sind der wichtigste Teil des Systems
- Suche nach technologischen Haien (Technologien, die trotz schneller Veränderungen lange überlebt haben)
- Verwechsle Demut nicht mit Unwissenheit
- Software Engineers sollten regelmäßig schreiben
- Halte Prozesse so schlank wie möglich
- Auch Software Engineers müssen – wie alle Menschen – ein Gefühl von Ownership haben
- Ob ein Bewerber ein guter Teamkollege wird, lässt sich im Vorstellungsgespräch nicht erkennen
- Bemühe dich immer, ein kleineres System zu bauen
Wichtig
- Am Anfang dieses Artikels steht folgende Warnung.
Wenn man versucht, einen „Blog voller Ratschläge“ zu lesen, ist der meiste Rat kontextabhängig, aber viele Ratschläge werden ohne diesen Kontext vermittelt
Ratschläge ohne Verständnis des Kontexts sind bedeutungslos oder sogar schädlich - Deshalb hat der Autor ein wenig zu seinem eigenen Kontext geschrieben:
- Die erste Hälfte seiner Laufbahn arbeitete er in kleinen und mittleren Unternehmen/Startups, ging dann zu einer Beratungsfirma und arbeitete an Themen rund um große Unternehmen
- Danach gründete er SimpleThread und baute es von 2 auf 25 Mitarbeitende aus
- Vor 10 Jahren arbeitete er überwiegend mit kleinen und mittleren Unternehmen, heute ist es eine Mischung aus Großunternehmen und KMU
- Daher gilt für ihn:
- Er hat immer in kleinen, schlanken Teams gearbeitet, die von sehr klein an viel leisten mussten
- Ihm ist „funktionierende Software“ wichtiger als bestimmte Tools
- Er startet ständig neue Projekte, muss aber auch mehrere Systeme warten
- Von den meisten anderen Erwägungen abgesehen, ist ihm die Produktivität von Engineers am wichtigsten
- Bitte behalte diesen Kontext im Kopf, wenn du die obigen Punkte liest. Hier sind nur die Überschriften wiedergegeben; für die Details siehe den Originaltext.
14 Kommentare
Ich werde einmal täglich vorbeikommen, um es zu lesen. 23/06/04
Das ist
scheint besser zu sein.
Das Wichtigste in der Softwareentwicklung ist, das zu bauen, was
gebrauchtwirdDas sieht besser aus.
Gefällt mir, danke~!
Die Menschen wollen nicht wirklich Innovation <- Was bedeutet das?
Die Leute sprechen zwar über Innovation, aber wenn man tatsächlich etwas Innovatives bringt, kommt meist negatives Feedback zurück. Deshalb heißt es, man müsse das langfristig angehen.
Die Warnung trifft wirklich ins Schwarze.
Wow, wirklich ein sehr guter Artikel..
Mit „technischen Haien“ sind wohl weniger „veraltete“ Technologien gemeint als vielmehr bewährte, stabile Technologien.
Ah, die Formulierung war etwas seltsam. Ich habe sie korrigiert.
Ein guter Text.
Dass die als „wichtig“ gekennzeichneten Stellen extra markiert wurden, gefällt mir sehr gut. Vor allem, weil dadurch zugleich Kontext mitgeliefert wurde.
Ah, viel besser. Ich habe es korrigiert.