- „Wenn Big Red kein Geld dafür verlangt, mehr Kerne hinzuzufügen, plant Big Blue, die Kernzahl zu verdreifachen. Warum nicht?“
- IBM hat still und leise Pläne zur Einführung eines 24-Kern-Power10-Prozessors bekannt gegeben
- Oracle DB Standard Edition 2 (SE2) kann nur für Server mit 2 Sockeln lizenziert werden
→ Da die Anzahl der Kerne keine Rolle spielt, ist eine Leistungssteigerung möglich, ohne die Lizenz zu ändern
- Der 2019 von Lenovo eingeführte ThinkSystem-SR655-Server war mit einer AMD EPYC 7002 mit 64 Kernen in einem CPU-Sockel ausgestattet
- Lenovo warb damals damit, dass sich eine solche Multicore-Maschine gut zum Ausführen von VMs unter VMware eigne
- VMware verkaufte seine Lizenzen ebenfalls pro Sockel
- Deshalb änderte VMware sein Lizenzmodell so, dass CPUs mit mehr als 32 Kernen so gezählt werden, als hätten sie zusätzliche Sockel
- Wie wird Big Red, berüchtigt dafür, die Einnahmen aus Kunden maximal auszuschöpfen, wohl reagieren?
2 Kommentare
Oracle wird dann wohl auch die Lizenz ändern.
Ich dachte, The Register hätte das überinterpretiert … aber in der tatsächlichen IBM-Ankündigung wird Oracle tatsächlich erwähnt …