Thoughtworks Radar Ausgabe 27 veröffentlicht
(thoughtworks.com)Charakteristisch ist, dass die neuesten Trends in den Bereichen Techniken/Tools/Plattformen/Programmiersprachen und Frameworks in vier Stufen – Hold/Assess/Trial/Adopt – visualisiert und erläutert werden
Die Mainstreamisierung von Machine Learning
- ML war einst etwas, das nur Menschen mit den nötigen Tools und Ressourcen nutzen konnten, wird aber durch leistungsfähigere Geräte und das Aufkommen von Open Source zunehmend Mainstream
- Technologien wie Federated ML ermöglichen ML-Modelle, die Datenschutz für sensible Informationen bieten
- TinyML lässt Modelle auf ressourcenbeschränkten Geräten laufen und verlagert Inferenz an den Edge, was die Sicherheit sensibler Daten verbessern kann
- Feature Stores bieten ähnliche Vorteile wie das MVC-Designmuster in der App-Entwicklung und trennen Probleme zwischen Datenkuratierung, Modelltraining und Inferenz klar voneinander
- Offene Modelle wie Stable Diffusion machen sowohl die erstaunlichen Fähigkeiten von ML als auch die Bedenken hinsichtlich Quelldaten und Ethik deutlich
- ML-Komponenten lassen sich heute leichter denn je miteinander verbinden, sodass sich über Geschäftsmodelle und leistungsfähige generische Modelle vielfältige ML-Erfahrungen und -Lösungen schaffen lassen
Die Stärke von „Platform as a Product“
- Das Wort „Plattform“ wird extrem häufig verwendet: für Business- oder domänenzentrierte Plattformen, Infrastruktur, Plattformen für Developer Experience usw.
- Im Kern liegt die Ursache vieler Probleme und Enttäuschungen, die Organisationen mit Plattformen erleben, darin, „Plattformen nicht angemessen als Produkt zu behandeln“
- Zum Beispiel fehlt bei Plattformen für Entwickler oft die Nutzerforschung oder Kontextanalyse, die man bei anderen Produkttypen erwarten würde
- Plattformverantwortliche müssen Annahmen über die Anforderungen von Entwicklern validieren und auf reale Nutzungsmuster reagieren
- Wie jedes gute Produkt brauchen auch Plattformen kontinuierliche Unterstützung. Sie müssen sich entsprechend den sich wandelnden Anforderungen von Entwicklern weiterentwickeln und anpassen
- Die Metapher „Platform as a Product“ wirkt nur dann, wenn sie nicht bloß als Phrase, sondern vollständig als Practice angenommen wird
Data Ownership wandert an den Edge
- Jede Zentralisierung eröffnet die Möglichkeit von Verengung, Bottlenecks und unnötiger Offenlegung
- CRDT-basierte Local-first-Software/-Anwendungstechnologien, die Datenanwendungen ohne zentrale Datenbank ermöglichen, regen dazu an, über den Aufbau von P2P-Daten nachzudenken
- Wenn Data Ownership an den Edge verlagert wird, können Entwickler erweiterte Funktionen auf einzelnen Geräten nutzen
- So können zum Beispiel viele Funktionen wie Gesichtserkennung ausschließlich am Edge verarbeitet werden, sodass Daten dauerhaft nur auf dem Gerät verbleiben
Auch Mobile muss modular sein
- Mit zunehmender Reife mobiler Apps wachsen deren Größe und Zahl der Services, sodass sie sich zu sogenannten Super-Apps entwickeln, die selbst als Plattform betrachtet werden können
- Auch Apps, die nicht groß sind, aber über Jahre viele Funktionen hinzugewonnen haben, lassen sich in Module zerlegen, und Unternehmen erkennen, dass Modularisierung auch bei mobilen Apps Vorteile bringt
- Modulare Apps bieten viele Vorteile, weil sie von mehreren Teams entwickelt werden können
- Kompliziert ist allerdings, dass sie über App Stores verteilt werden müssen, Web-Versionen zusätzlich zu nativem iOS/Android unterstützt werden müssen und dafür jeweils feine Anpassungen nötig sind
- Trotz dieser Vorteile ist es schwierig, einen modularen Ansatz in der mobilen Entwicklung einzuführen, doch es werden zunehmend bessere Frameworks zu sehen sein
[ Techniques ]
Adopt
- Path-to-production mapping
- Team cognitive load
- Threat modeling
Trial
- BERT
- Component visual regression testing
- Design tokens
- Fake SMTP server to test mail-sending
- Federated machine learning
- Incremental developer platform
- Micro frontends for mobile
- Observability for CI/CD pipelines
- SLSA
- Software Bill of Materials
Assess
- Carbon efficiency as an architectural characteristic
- CUPID
- GitHub push protection
- Local-first application
- Metrics store
- Server-driven UI
- SLIs and SLOs as code
- Synthetic data for testing models
- TinyML
- Verifiable credentials
Hold
- Satellite workers without “remote native”
- SPA by default
- Superficial cloud native
[ Platforms ]
Adopt
- Backstage
- Delta Lake
Trial
- AWS Database Migration Service
- Colima
- Databricks Photon
- DataHub
- DataOps.live
- eBPF
- Feast
- Monte Carlo
- Retool
- Seldon Core
- Teleport
- VictoriaMetrics
Assess
- Bun
- Databricks Unity Catalog
- Dragonfly
- Edge Impulse
- GCP Vertex AI
- Gradient
- IAM Roles Anywhere
- Keptn
- OpenMetadata
- OrioleDB
[ Tools ]
Adopt
- Great Expectations
- k6
Trial
- Apache Superset
- AWS Backup Vault Lock
- AWS Control Tower
- Clumio Protect
- Cruft
- Excalidraw
- Hadolint
- Kaniko
- Kusto Query Language
- Spectral
- Styra Declarative Authorization Service
- xbar for build monitoring
Assess
- Clasp
- Databricks Overwatch
- dbtvault
- git-together
- Harness Cloud Cost Management
- Infracost
- Karpenter
- Mizu
- Soda Core
- Teller
- Xcode Cloud
##Hold - Online services for formatting or parsing code
[ Languages and Frameworks ]
Adopt
- io-ts
- Kotest
- NestJS
- React Query
- Swift Package Manager
- Yjs
Trial
- Azure Bicep
- Camunda
- Gradle Kotlin DSL
- Jetpack Media3
- Ladle
- Moshi
- Svelte
Assess
- Aleph.js
- Astro
- BentoML
- Carbon Aware SDK
- Cloudscape
- Connect
- Cross device SDK
- Cypress Component Testing
- JobRunr
- Million
- Soketi
- Stable Diffusion
- Synthetic Data Vault
Hold
- Carbon
1 Kommentare
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Ab 24 wollte ich die Hauptthemen übersetzen und hierher übertragen, aber offenbar habe ich 25 übersprungen … schnief