Warum wir von Firebase zu Supabase gewechselt sind
(koptional.com)- Vorteile von Firebase
- Die frühe Firebase-Realtime-DB war revolutionär (bevor WebSockets/SSE weit verbreitet waren)
- Mit Firestore lassen sich Probleme des clientseitigen State-Managements im Zusammenhang mit aktuellen Daten lösen
- Echtzeit-Erlebnisse lassen sich kostenlos anbieten
- Nachteile
- Google-/GSuite-Login ist Pflicht
- Firebase Hosting erlaubt keine granulare Dateiverwaltung
- Das Erstellen von Firebase-Indizes ist langsam und eher schwach. Dasselbe ist deutlich langsamer als bei Algoria Index
- Es ist nicht Open Source, daher gibt es keine Garantie für langfristigen Fortbestand (wie bei Parse). Auch eine Abhängigkeit von einer bestimmten API-Version ist nicht möglich
- Lokal lässt es sich nicht vollständig ausführen. Es gibt zwar einen Emulator, aber er ist langsam, schwer zu debuggen und funktionsarm
- Die Firebase CLI ist extrem geschlossen
- Aufgrund der jüngsten Entwicklungen kamen wir zu dem Schluss, dass etwas wie Supabase besser zu unserer Zukunft passt
- Kürzlich hat Firebase die Cloud-Function-Logs-Funktion aus dem Dashboard entfernt. Um sie zu sehen, muss man jetzt zu GCP gehen
- Es wirkt, als würde GCP die Firebase-Entwicklungsumgebung kannibalisieren
- Das Cloud-Function-CI/CD ist schlechter geworden
- Zwar hieß es, dass 80 Deployments pro 100 Sekunden möglich seien, und bisher gab es damit keine Probleme, aber zuletzt schlagen Deployments fehl, wenn man darüber kommt
- Firebase bietet keine saubere Möglichkeit, nur geänderte Funktionen zu deployen; daher ist diese 80er-Grenze zu niedrig und unpraktisch
- Firebase lenkt Nutzer zunehmend zu GCP, um essenzielle Services verwenden zu können
- Kürzlich hat Firebase die Cloud-Function-Logs-Funktion aus dem Dashboard entfernt. Um sie zu sehen, muss man jetzt zu GCP gehen
- Wir haben kürzlich mit Supabase entwickelt, und die Developer Experience war gut
- Besonders Row Level Security ist leistungsfähiger als Firestore Rules
- Positiv ist auch, dass Supabase Deno/PostgreSQL verwendet
2 Kommentare
Supabase scheint gerade richtig durchzustarten. Wenn man PostgreSQL nutzt, ist es wirklich sehr gut geeignet.
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