- Die teure Übernahme von Figma durch Adobe hat die Designbranche erschüttert
- Für manche war gerade der Umstand, dass Figma nicht zu Adobe gehörte, ein Grund für die Wahl von Figma
- Penpot, das ähnliche Funktionen bietet, verzeichnete bereits ein monatliches Nutzerwachstum von 40 %, doch nach der Ankündigung der Figma-Übernahme schnellten die Registrierungen um 5600 % nach oben. Auch On-Premises-Deployments stiegen um 400 %
- An der von Decibel aus den USA angeführten Finanzierung über 8 Mio. US-Dollar beteiligten sich auch Einzelinvestoren, darunter der frühere COO von Figma und heutige CEO von VSCO sowie der Leiter von Google Fonts
- Penpot setzt bewusst auf einen Open-Source-Ansatz, sodass es jeder übernehmen, anpassen und selbst hosten kann
1 Kommentare
Penpot – Open-Source-Alternative zu Figma für Design & Prototyping und Zusammenarbeit
Vor anderthalb Jahren hatte ich es nur als Open-Source-Alternative zu Figma vorgestellt.
Inzwischen scheint es aber noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, nachdem Figma bei Adobe gelandet ist.
Das Auftauchen eines so gut gemachten Dienstes → das Auftauchen einer Open-Source-Alternative → der Exit des Dienstes und das erneute Interesse an einem Open-Source-Service – solche Zyklen werden sich wohl weiter wiederholen.
Mit anderen Worten: Wenn man einen vielversprechenden Dienst sieht, kann es eine wichtige Geschäftsstrategie sein, irgendwie eine Open-Source-Alternative dazu zu schaffen.