15 Punkte von xguru 2022-09-12 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

1. Den Markt verstehen

  • Ermitteln, welche Märkte Potenzial haben
  • So erkennt man, welche Märkte künftig bedient werden sollen, und verpasst keine Märkte mit hoher Suchnachfrage oder geringer Suchkonkurrenz

2. Technische Anforderungen verstehen

  • Für jeden Markt separate URLs verwenden
  • URL-Struktur festlegen: ccTLD vs. Unterordner vs. Subdomain vs. Parameter
    • ccTLD: .co.uk .fr .co.kr
      • Vorteile: Das Zielland ist klar erkennbar. Mit lokalem Hosting lassen sich die Seitenladezeiten verbessern
      • Nachteile: Höhere Kosten (Kauf länderspezifischer Domains). Schwierige Verwaltung mehrerer Domains. Die URL legt nicht unbedingt die Sprache fest (.ca kann Englisch oder Französisch sein)
    • Unterordner: /gb /us /fr /kr
      • Vorteile: Einfach einzurichten. Ländernamen lassen sich individuell anpassen (/germany). Tracking und Reporting sind einfach
      • Nachteile: Nutzer sind mit dieser URL-Struktur möglicherweise nicht vertraut
    • Subdomain: gb.example.com kr.example.com
      • Vorteile: Lokales Hosting ist möglich. Individuelle Benennung ist möglich (france.example.com)
      • Nachteile: Schwierige Verwaltung mehrerer Domains. Nutzer sind mit dieser URL-Struktur möglicherweise nicht vertraut
    • Parameter-URL: /?gl=fr /?gl=KR
      • Sollte unbedingt vermieden werden. Weder nutzerfreundlich noch für Bots eindeutig
  • In Betracht ziehen, für einzelne Länder Seiten in mehreren Sprachen zu erstellen
  • Reichen nicht einfach sprachbasierte Seiten?
    • Google empfiehlt genau das in seinen Richtlinien
    • Je nach Inhalt muss das aber nicht immer passend sein. Es wird empfohlen, Keyword-Suchen durchzuführen
    • Wenn Ressourcen knapp sind, ist dieser Ansatz für den Start in Ordnung
  • CDN einführen

3. Keyword-Recherche für die ausgewählten Märkte

  • Auch wenn nur eine Sprache genutzt wird, ist Recherche nötig. Das Suchvolumen unterscheidet sich je nach Land
  • Automatische Übersetzungstools vermeiden. Falls sie aus Kostengründen doch verwendet werden, ist Vorsicht geboten

4. Formulierungen lokalisieren und Landingpages optimieren

  • Da sich Nuancen und Begriffe je nach Region unterscheiden, ist Lokalisierung unverzichtbar
  • Auch Währung, Zeitzone, Telefonnummer, Büroadresse usw. sollten vollständig lokalisiert werden

5. Interne Links prüfen

  • Sicherstellen, dass jede Version korrekt auf die zugehörigen internen Seiten verlinkt
  • Ein Navigationsmenü hinzufügen, über das zwischen den Versionen gewechselt werden kann

6. Sicherstellen, dass Google die richtige Version ausliefert

  • hreflang muss unbedingt implementiert werden
  • Geo-Redirection vermeiden

7. In jedem Zielland ein Backlink-Profil aufbauen

  • Unabhängig von der Präsenz im Heimatmarkt ist der Aufbau von Backlinks in jeder Region unerlässlich

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