1. Den Markt verstehen
- Ermitteln, welche Märkte Potenzial haben
- So erkennt man, welche Märkte künftig bedient werden sollen, und verpasst keine Märkte mit hoher Suchnachfrage oder geringer Suchkonkurrenz
2. Technische Anforderungen verstehen
- Für jeden Markt separate URLs verwenden
- URL-Struktur festlegen: ccTLD vs. Unterordner vs. Subdomain vs. Parameter
- ccTLD: .co.uk .fr .co.kr
- Vorteile: Das Zielland ist klar erkennbar. Mit lokalem Hosting lassen sich die Seitenladezeiten verbessern
- Nachteile: Höhere Kosten (Kauf länderspezifischer Domains). Schwierige Verwaltung mehrerer Domains. Die URL legt nicht unbedingt die Sprache fest (
.ca kann Englisch oder Französisch sein)
- Unterordner: /gb /us /fr /kr
- Vorteile: Einfach einzurichten. Ländernamen lassen sich individuell anpassen (
/germany). Tracking und Reporting sind einfach
- Nachteile: Nutzer sind mit dieser URL-Struktur möglicherweise nicht vertraut
- Subdomain: gb.example.com kr.example.com
- Vorteile: Lokales Hosting ist möglich. Individuelle Benennung ist möglich (
france.example.com)
- Nachteile: Schwierige Verwaltung mehrerer Domains. Nutzer sind mit dieser URL-Struktur möglicherweise nicht vertraut
- Parameter-URL: /?gl=fr /?gl=KR
- Sollte unbedingt vermieden werden. Weder nutzerfreundlich noch für Bots eindeutig
- In Betracht ziehen, für einzelne Länder Seiten in mehreren Sprachen zu erstellen
- Reichen nicht einfach sprachbasierte Seiten?
- Google empfiehlt genau das in seinen Richtlinien
- Je nach Inhalt muss das aber nicht immer passend sein. Es wird empfohlen, Keyword-Suchen durchzuführen
- Wenn Ressourcen knapp sind, ist dieser Ansatz für den Start in Ordnung
- CDN einführen
3. Keyword-Recherche für die ausgewählten Märkte
- Auch wenn nur eine Sprache genutzt wird, ist Recherche nötig. Das Suchvolumen unterscheidet sich je nach Land
- Automatische Übersetzungstools vermeiden. Falls sie aus Kostengründen doch verwendet werden, ist Vorsicht geboten
4. Formulierungen lokalisieren und Landingpages optimieren
- Da sich Nuancen und Begriffe je nach Region unterscheiden, ist Lokalisierung unverzichtbar
- Auch Währung, Zeitzone, Telefonnummer, Büroadresse usw. sollten vollständig lokalisiert werden
5. Interne Links prüfen
- Sicherstellen, dass jede Version korrekt auf die zugehörigen internen Seiten verlinkt
- Ein Navigationsmenü hinzufügen, über das zwischen den Versionen gewechselt werden kann
6. Sicherstellen, dass Google die richtige Version ausliefert
hreflang muss unbedingt implementiert werden
- Geo-Redirection vermeiden
7. In jedem Zielland ein Backlink-Profil aufbauen
- Unabhängig von der Präsenz im Heimatmarkt ist der Aufbau von Backlinks in jeder Region unerlässlich
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